Strategie für E-Bikes im Bezirk Hamburg-Nord – Stromladefunktionen ausbauen, Sicherheit der E-Bikes gewährleisten

Von Caroline Mücke-Kemp, Martin Fischer (CDU)

Sachverhalt:

Bike+Ride bietet die Möglichkeit die Nutzung von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbinden. Um diese Möglichkeit besser auszugestalten, liegt seit 2015 ein B+R-Entwicklungskonzept vor. In diesem Konzept findet sich allerdings keine Erwähnung darüber, wie zukünftig auch E-Bikes (Sammelbegriff) integriert werden. Dabei waren 2020 39 Prozent der verkauften Fahrräder elektrisch. In absoluten Zahlen sind dies fast 2 Millionen neue E-Bikes. Ein Trend, der sich fortsetzen wird.

Um B+R-Anlagen auch für E-Bike-Fahrer attraktiv zu machen, muss gewährleistet sein, dass das teure Fahrrad sicher abgestellt und womöglich aufgeladen werden kann. Die wenigen Anlagen, die dies bereits anbieten, sind kaum beworben und unübersichtlich aufgelistet. Darüber hinaus gibt es keine Übersicht, die freie B+R-Stellplätze und deren verschiedene Arten aufführt.

Das Bezirksamt Hamburg-Nord und die zuständige Fachbehörde werden gebeten,

  1. im Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilitätswende darzustellen, wie die Strategie für E-Bikes (Abstell- und Lademöglichkeiten etc.) für den Bezirk Hamburg-Nord aussieht. Dabei soll besprochen werden, welche Infrastruktur für E-Bikes vorhanden ist, an welchen B+R Stellplätzen oder anderen öffentlichen Plätzen Stromladefunktionen (z.B. bei Fahrradboxen) hinzukommen können und wie die Sicherheit der elektrischen Fahrräder an den jeweiligen Standorten gewährleistet wird.
  2. darzustellen, wie die E-Bike Infrastruktur besser beworben werden kann und eine spontane Nutzung möglich macht.
  3. zu prüfen, ob Angebote für E-Bikes und/oder der B+R-Anlagen in die hvv switch-App integriert werden können.