Lärm-Verringerung und Entsiegelung am „Platz am Wasser“ Alter Güterbahnhof 7a und b

Von Philipp Kroll (CDU)

Die Situation am „Platz am Wasser“ hat sich bisher für die Anwohner noch nicht verbessert. Des Weiteren ist der Großteil des Platzes mit Beton versiegelt. Eine zusätzliche Begrünung der Fläche bietet sich an und würde auch die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessern. Zusätzliche Grünflächen würden außerdem dazu führen, dass die Sprünge von Skateboarden nicht mehr funktionieren würden und die Lärmbelästigung zu den Ruhezeiten sinkt.  Ziel sollte es außerdem sein, einen Aufenthaltsraum für das Quartier zu schaffen, in dem sich die Anwohner treffen und austauschen können.

Da ein Umbau zwar sinnvoll, aber auch aufwändig und kostenintensiv ist, sollte im ersten Schritt eine kleine Maßnahme vorgenommen werden, um die Anwohner zu entlasten. Hierfür würde sich das Aufbringen von so genannten „Skatestopper“ eignen, die Grinds auf den Bänken verhindern (s. Foto). Dadurch würden die Anlagen vor Beschädigung (s. Drucksache – 21-2688 und 21-1787) geschützt und der Aufwand hielte sich in Grenzen. Einige Eigentümer haben auch schon angekündigt, sich bei Bedarf finanziell an diesen Umbaumaßnahmen zu beteiligen.

Design Beispiel (Quelle: https://www.urbastyle.com/en/products/street-furniture/accessories/skate-stoppers-gorilla-012)

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss beschließen:

  1. Das Bezirksamt installiert auf den Betonsockeln des „Platz am Wasser“ Alter Güterbahnhof 7a und b „Skatestopper“. Die Form und Art, ist mit den Anwohnern vor Ort abzustimmen.
  2. Das Bezirksamt prüft, ob die Installation aus Eigenmitteln erfolgen kann. Sollte dieses zum Teil oder gänzlich nicht der Fall sein, so ist den Anwohnern vor Ort die Möglichkeit zu geben, die fehlenden Mittel selber beizusteuern.
  3. Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen:
    1. Wie der „Platz am Wasser“ entsiegelt und durch weitere Begrünung aufgewertet werden kann. Es sollen verschiedene Modelle geprüft werden.
    2. Wie hoch die anfallenden Kosten für die jeweiligen Modelle sind.
  4. Das Ergebnis der Prüfung wird in einer der nächsten Sitzungen des Regional Ausschusses Eppendorf/Winterhude vorgestellt.