Hamburg. Per Dringlichkeit wurde die Fußverkehrsstrategie für Hoheluft-Ost vor ein paar Jahren von GRÜNEN und SPD durchgedrückt. Was genau das Konzept enthält, wurde dem zuständigen Regionalausschuss allerdings nicht vorgestellt. Dafür aber mit der Umsetzung begonnen – mit verhaltenem Erfolg. Denn Anwohner stellten in der jüngsten Regionalausschuss-Sitzung Eppendorf-Winterhude klar, dass die Vorgehensweise so wenig Sinn mache. Ekkehart Wersich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude, fordert daher, die Anwohner endlich in die Planungen einzubinden. Bürgerbeteiligung ist speziell für die Grünen aber offensichtlich ein eher lästiges Verfahren.


In der jüngsten Vergangenheit waren die Grünen mit ihren Äußerungen zum Ergebnis des großen Planungsworkshops zur Eppendorfer Landstraße aufgefallen. Das Ergebnis passte nicht, Beteiligte wurden verunglimpft.  


Ein weiteres Beispiel für ideologische Schmalspur war der Antrag zur Curschmannstraße, die Abbieger aus der Breitenfelder Straße sollten damit „gezähmt“ werden. Nicht nur Anwohner auch die Polizei sprachen sich gegen den sprachlichen Umgang aus. Die vorgeschlagene Maßnahme fiel ebenfalls durch. 
Nun also der Startschuss für die Umsetzung der Fußverkehrsstrategie Hoheluft-Ost in der Heider Straße.
Den Anmerkungen und Wünschen der Anwohner der Heider Straße hat Grün-Rot bei der Umsetzung der Fußverkehrsstrategie Hoheluft-Ost bisher wenig Beachtung geschenkt. Im jüngsten Regionalausschuss meldeten sich Betroffene zu Wort und kritisierten die Umsetzung, die nicht nur Parkplatzverluste zur Folge hatte. Sie stellten ein eigenes Konzept vor.


„Eine ganze Reihe von Anwohnern haben deutlich gemacht, was sie von den Maßnahmen halten“, sagt Ekkehart Wersich, „und nun muss die Politik handeln. Ein striktes Umsetzen des Parkplatzabbaus aus reiner Ideologie wird die Probleme im Stadtteil nicht vermindern.“


Vor der Sommerpause wurden weitere Maßnahmen zur Umsetzung der Fußverkehrsstrategie von der Verwaltung angekündigt, bislang aber noch nicht vorgestellt. „Wir können gespannt sein, ob Bürgerengagement berücksichtigt wird oder ob hier einfach nur der weitere Verlust von Parkplätzen zur Umsetzung der Verkehrswende gefeiert wird.“


Die CDU Hamburg-Nord fordert, dass die Anwohner in den betroffenen Gebieten mit in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden, und dass ihnen auch entsprechende Maßnahmen frühzeitig vorgestellt werden. Ekkehart Wersich sagt weiter: „Die Förderung des Fußverkehrs ist wichtig, zuallererst sind wir alle Fußgänger. Wir dürfen aber die Belange anderer Verkehrsteilnehmer nicht ausblenden oder gegeneinander ausspielen.“


Ein entsprechender Antrag wurde für die kommende Regionalausschusssitzung gestellt. 

Gemeinsam können
wir viel bewegen.

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