Hamburg-Langenhorn, Die Versorgung mit einem leistungsfähigen starken Stromnetz ist für die Stadt unerlässlich. Die Antwort des Senats auf eine aktuelle Schriftliche Kleine Anfrage des CDU-Wahlkreisabgeordneten Richard Seelmaecker (Drucksache 23/3003) zeigt: Die seit Jahren geplante Erneuerung des Stromnetzes für die Langenhorner verzögert sich. Informiert wird erst nach der Anfrage an den Senat. Der Baubeginn war für 2024 angesetzt, die Inbetriebnahme für 2027 geplant. Jetzt stellt sich heraus: Noch nicht einmal das Planfeststellungsverfahren ist abgeschlossen.
Martin Fischer, Abgeordneter für die CDU-Fraktion Langenhorn:
„Die dringend notwendige Sicherheit und Stärkung der Langenhorner Stromversorgung verspätet sich weiter! Die Erneuerung der Leitungen ist wichtig, damit großflächige und Stunden anhaltende Stromausfälle wie 2017 nicht wieder einen ganzen Stadtteil samt Infrastruktur und Mobilität lahmlegen.“
Wolfgang Kühl, Abgeordneter für die CDU-Fraktion Wandsbek:
„Die Stromleitung wird auch durch das Raakmoor und die Hummelsbüttler Feldmark gebaut. Laut Planung werden durch das Tunnelbohrverfahren die naturbelassenen Flächen nicht belastet.“
