von Ron Schumacher (FDP), Jara Jovanović (SPD), Dr. Clarissa Bohlmann (CDU)
Im Juli 2025 wurde auf Initiative der Koalitionsfraktionen von FDP, SPD und CDU in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord die Schaffung eines bezirklichen Fonds für das Jahr 2026 beschlossen. Dieser enthält ein Volumen von 30.000 Euro und richtet sich an Interessengemeinschaften sowie andere Zusammenschlüsse von Gewerbetreibenden und Einzelhändlern im Bezirksgebiet. Ziel ist es, eine finanzielle Unterstützung bereitzustellen, sodass mehr Unternehmen die Rahmenbedingungen erfüllen können, um an den in Hamburg angebotenen verkaufsoffenen Sonntagen teilzunehmen.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord informierte jüngst mittels einer Drucksache, dass der Fonds eingerichtet worden ist. In diesem Zusammenhang wurden die Grundlagen für die Vergabe der Mittel veröffentlicht und erste Kontaktaufnahmen mit relevanten Interessengemeinschaften initiiert.
Die Umsetzung der Initiative ist ein weiteres Beispiel, dass das Wirken von FDP, SPD und CDU im Bezirk zu konkreten Ergebnissen führt und mehr wirtschaftliche Teilhabe für Unternehmen in Hamburg-Nord ermöglicht. Die Koalition ist sehr erfreut über die Existenz des Fonds und möchte alle in Frage kommenden Interessenten dazu animieren, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen – beispielsweise für den nächsten verkaufsoffenen Sonntag, welcher am 29. März zum Thema „Inklusion und Integration“ stattfinden wird.
Ron Schumacher (FDP), Sprecher im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung:
„Versprochen und geliefert. Die von uns auf den Weg gebrachte Förderung des Einzelhandels kann von den Interessierten lokal und für konkrete Ideen abgerufen werden. Zweck der Förderung ist unter anderem die Teilnahme des lokalen Einzelhandels an einem oder mehreren der vier verkaufsoffenen Sonntage zu erleichtern. Wir legen die Umsetzung bewusst in die Hände derer, die sich damit am besten auskennen.“
Jara Jovanović (SPD), Sprecherin im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung:
„Ein lebendiger Einzelhandel ist weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor – er schafft Begegnungsorte, stärkt Nachbarschaften und trägt entscheidend zur Lebensqualität in unseren Stadtteilen bei. Gleichzeitig war der Einzelhandel bei den bisherigen Regelungen zu verkaufsoffenen Sonntagen systematisch benachteiligt. Mit dem Bezirksfonds gleichen wir diese Schieflage zumindest teilweise aus und ermöglichen mehr kleinen, inhabergeführten Geschäften die Teilnahme.“
Dr. Clarissa Bohlmann (CDU), Sprecherin im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Digitalisierung:
„Mit diesem Beschluss setzen wir ein wichtiges Signal für den lokalen Einzelhandel in Hamburg-Nord. Gerade kleine, inhabergeführte Geschäfte stehen unter großem wirtschaftlichem Druck. Der Fonds und die erleichterten Rahmenbedingungen für verkaufsoffene Sonntage helfen dabei, Stadtteile zu beleben, Kaufkraft vor Ort zu halten und Arbeitsplätze zu sichern. Unser Ziel ist es, den Einzelhandel im Bezirk konkret zu unterstützen und ihm mehr Handlungsspielraum zu geben – pragmatisch, unbürokratisch und nah an den Bedürfnissen der Händlerinnen und Händler.“
Zum Hintergrund:
An vier Sonntagen im Jahr lässt das Hamburgische Ladenöffnungsgesetz eine Öffnung im Zeitraum von 13 bis 18 Uhr zu. Die Termine werden durch die Behörde für Wirtschaft und Innovation in Aussicht gestellt und sind an einen thematischen Anlass gekoppelt. Dieser Anlass muss von partizipierenden Einzelhandelsgeschäften aufgegriffen und berücksichtigt werden, um teilnehmen zu dürfen. Weitere Informationen zu den verkaufsoffenen Sonntagen im Jahre 2026 finden sich auf dem virtuellen Portal der Freien und Hansestadt Hamburg: https://www.hamburg.de/freizeit/shopping/verkaufsoffene-sonntage-hamburg-321768
Zur Drucksache:
Die Drucksache des Bezirksamtes Hamburg-Nord zur erfolgten Einrichtung des Fonds kann unter Nummer 22-1223.1.2 eingesehen werden: https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016152
Bildunterschrift:
Foto: Erstellt mit Canvas-KI
