Das Lehrschwimmbecken am Eberhofweg ist für Langenhorn von großer Bedeutung. Mit einer Nutzung von rund 63 Stunden pro Woche durch Kitas, Vereine und weitere Nutzerinnen und Nutzer ist die Nachfrage hoch. Gleichzeitig besteht erheblicher Sanierungsbedarf.
Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich CDU, SPD und FDP als Bezirkskoalition in Hamburg-Nord dafür ein, die bereits eingeleitete Sanierungsplanung zügig fortzuführen und langfristig zu sichern.
Besonders begrüßt die Bezirkskoalition, dass inzwischen 555.363 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für die Sanierung und Modernisierung des Lehrschwimmbeckens bereitgestellt wurden. Die Bundesmittel sollen nun zeitnah in die weiteren Planungen einbezogen und die notwendigen Finanzierungsschritte vorangetrieben werden.
Zugleich soll das Lehrschwimmbecken bei der Sanierung von Beginn an multifunktional und generationenübergreifend gedacht werden. Neben dem Schul- und Vereinsschwimmen sollen auch Bewegungs- und Schwimmangebote für Seniorinnen und Senioren berücksichtigt werden. So kann das Becken langfristig bedarfsgerecht genutzt und für Langenhorn gesichert werden.
Die Bezirkskoalition fordert zudem, dass die Sanierungsplanung nach Abschluss der laufenden Bestandserhebung zügig fortgeführt wird und die Bezirksversammlung regelmäßig über den weiteren Planungs- und Umsetzungsstand informiert wird.
Ziel ist ein modernes, langfristig gesichertes Lehrschwimmbecken, das Kindern, Vereinen und Menschen aller Generationen in Langenhorn zur Verfügung steht.
Martin Fischer (CDU), Fraktionsvorsitzender: „Die Bundesförderung in Höhe von 555.363 Euro ist ein wichtiges Signal für die Zukunft des Lehrschwimmbeckens am Eberhofweg. Jetzt kommt es darauf an, die Sanierungsplanung zügig voranzutreiben und die notwendigen weiteren Finanzierungsschritte auf den Weg zu bringen. Für uns als CDU ist klar: Das Lehrschwimmbecken muss langfristig für den Schul- und Vereinssport gesichert werden und gleichzeitig offen für neue, generationenübergreifende Angebote sein. So schaffen wir eine moderne und nachhaltige Schwimminfrastruktur für Langenhorn.“
Martina Schenkewitz (SPD), Sprecherin für den Regionalbereich Langenhorn-Fuhlsbüttel- Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel: „Schwimmen zu können ist so wichtig wie das kleine Einmaleins oder das ABC zu erlernen. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass das sanierungsbedürftige und in die Jahre gekommene Lehrschwimmbecken in Langenhorn nun endlich einen kräftigen Anschub aus Bundesmitteln erhält, damit es auch in Zukunft Kindern und Erwachsenen das Schwimmen und die Bewegung im Element Wasser ermöglichen kann. Damit das gelingt, braucht es zusätzlich noch Mittel der Stadt Hamburg. Dafür werden sich die SPD-Fraktion Hamburg-Nord und die SPD vor Ort weiterhin einsetzen.“
Konstantin Bonfert (FDP), Sprecher für Sport: „Schwimmen lernen ist keine reine Freizeitfrage, sondern Lebensschutz. Ein Schwimmbecken, das 63 Stunden in der Woche belegt ist, zeigt, wie sehr Langenhorn darauf angewiesen ist. Dass jetzt Bundesmittel bereitstehen, ist eine Chance, die wir nicht versanden lassen dürfen: Die Planung muss zügig weitergehen, mit klarem Zeit- und Finanzierungsrahmen. Und wenn wir sanieren, dann richtig, nämlich mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte – für Kinder und Vereine ebenso wie für die wachsende Zahl älterer Langenhornerinnen und Langenhorner.“
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Bildunterschrift:
Martin Fischer vor dem Lehrschwimmbecken Eberhofweg in Langenhorn, © CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord
