Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Fraktionen von FDP, SPD und CDU in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord für eine ausgewogene und zukunftsfähige Verkehrsführung in Klein Borstel ein. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Radverkehr sinnvoll zu stärken und gleichzeitig die Erreichbarkeit des Einkaufsdorfes sowie die Interessen von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und mobilitätseingeschränkten Menschen zu sichern.
Die Koalition spricht sich dafür aus, die bisherige Planung zur Fahrradstraße in der Stübeheide weiterzuentwickeln und praktikable Lösungen umzusetzen, die den besonderen Charakter des Stadtteils betonen. Dazu gehören unter anderem der Erhalt wichtiger Parkmöglichkeiten, Verbesserungen für den Radverkehr, mehr Schulwegsicherheit sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
Mit ihrem gemeinsamen Antrag werben FDP, SPD und CDU für eine Verkehrslösung, die die unterschiedlichen Interessen im Stadtteil miteinander verbindet und die Zukunft Klein Borstels verantwortungsvoll gestaltet. Daher freuen sich die Koalitionspartner, dass der Antrag in der heutigen Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel beschlossen worden ist.
Monika Grodt-Kuhn (FDP), Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität &
Jan Peter Döhne (FDP), Sprecher im Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel:
„Für uns Freie Demokraten ist entscheidend: Moderne Verkehrspolitik funktioniert nicht durch Ge- und Verbote, sondern durch intelligente Lösungen, die alle Verkehrsteilnehmende mitnehmen. Ein moderner Verkehrsraum darf nicht dazu führen, dass die Hälfte der Betroffenen – ob Autofahrer, Handwerker oder Pflegedienste – pauschal ausgesperrt wird. Eine funktionierende Infrastruktur muss die Mobilitätsbedürfnisse aller Menschen respektieren. Wir als FDP-Fraktion setzen uns deshalb entschlossen für eine vernünftige, kostengünstige und nachhaltige Lösung ein, die die Stübeheide für Radfahrende sicherer macht, ohne Anwohnende und Gewerbe abzuhängen.“
Martina Schenkewitz (SPD), Sprecherin im Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
„Unser Ziel ist eine Verkehrsplanung, die alle Menschen in Klein Borstel mitnimmt. Wir wollen sichere Schulwege, gute Bedingungen für den Radverkehr und gleichzeitig die Erreichbarkeit des Einkaufsdorfes sowie die Bedürfnisse der Anwohnenden und Gewerbetreibenden gewährleisten. Gute Verkehrspolitik schafft Ausgleich statt Gegensätze.“
Martina Lütjens (CDU), Wahlkreisabgeordnete für die Bezirksversammlung Hamburg-Nord:
„Klein Borstel lebt von seinem starken Zusammenhalt und seinem lebendigen Ortskern. Dieses gewachsene Quartier gilt es zu schützen. Deshalb setzen wir uns für eine ausgewogene Verkehrsführung ein, die Sicherheit, Erreichbarkeit und Lebensqualität gleichermaßen berücksichtigt. Unnötiger Wegfall von Parkplätzen muss dabei vermieden werden, um den Einzelhandel und die Bedürfnisse der Anwohnenden zu sichern.“
Hier geht es zum Antrag
Bildunterschrift:
Martina Lütjens, Wahlkreisabgeordnete für Klein Borstel
