Die Bezirkskoalition aus SPD, CDU und FDP in Hamburg-Nord setzt sich für die Errichtung eines zusätzlichen Hundezauns an der Hundewiese im Friedrichsberger Park ein. Ziel ist es, Nutzungskonflikte zu entschärfen und insbesondere die Sicherheit von Kindern zu verbessern – ohne die Hundewiese in ihrer Funktion einzuschränken.

Der Friedrichsberger Park an der Eilenau ist ein stark frequentierter und vielseitig genutzter Freiraum. Im Bereich der Hundewiese an der Verlängerung des Elfriede-Lohse-Wächtler-Weges kam es in der Vergangenheit jedoch wiederholt zu problematischen Situationen: Hunde liefen von der Auslauffläche in den angrenzenden Wendebereich, in dem sich häufig Kinder aufhalten, etwa beim Fahrradfahren. Dadurch entstanden Unsicherheiten und potenziell gefährliche Situationen.

Auf gemeinsamen Antrag von SPD, CDU und FDP hatte der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg das Bezirksamt gebeten zu prüfen, ob eine westliche Abgrenzung der Hundewiese durch einen Zaun möglich ist. Die nun vorliegende Prüfung bestätigt: Eine Einzäunung in Nord-Süd-Richtung ist grundsätzlich umsetzbar. Trotz eines planrechtlich gesicherten Leitungsrechts kann eine Toranlage integriert werden, die den Zugang für Leitungsträger weiterhin gewährleistet. Die Kosten für Bau und Einbau belaufen sich auf rund 5.000 Euro.

Da entsprechende Mittel nicht aus der Rahmenzuweisung zur Verfügung stehen, erfolgt die Finanzierung über bezirkliche Sondermittel. Die Bezirksversammlung hat daher beschlossen, 5.000 Euro aus den bezirklichen Sondermitteln für die Umsetzung des Hundezauns bereitzustellen.

Der Friedrichsberger Park soll ein Ort bleiben, an dem unterschiedliche Nutzungen gut und sicher nebeneinander funktionieren. Der geplante Hundezaun ist ein pragmatischer Kompromiss, der Rücksicht nimmt – auf Kinder, Anwohnende und Hundebesitzer gleichermaßen.

Dr. Martin Albers (SPD), SPD-Wahlkreisabgeordneter für Barmbek-Süd und Dulsberg:

„Die Realisierung des Zauns ist schon lange ein Wunsch der Anwohnenden, nicht zuletzt, weil es um die Sicherheit von Kindern geht, die auf der Fläche neben dem Hundeauslaufplatz radfahren oder spielen. Aber auch für die Hundebesitzer wird die Situation entspannter, weil die Tiere nicht mehr in den Bereich laufen können, wo PKW und Lieferfahrzeuge fahren.

Der öffentliche Raum wird von vielen Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen genutzt. Mit dieser überschaubaren Maßnahme wollen wir zur Vermeidung von Konflikten und einem besseren Miteinander beitragen.“ 

Dr. Clarissa Bohlmann (CDU), CDU-Wahlkreisabgeordnete für Barmbek-Süd und Dulsberg:

„Unser Ziel als CDU-Bezirksfraktion in Hamburg-Nord ist es, dass alle Parks sauber und sicher sind und sich alle wohlfühlen und erholen können. Für ein friedvolles und entspanntes Miteinander ist der neue Hundezaun im Friedrichsberger Park ein sinnvoller und ausgewogener Schritt.“ 

Lars Jessen (FDP), Mitglied im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg:

„Der Zaun ist eine einfache und sinnvolle Lösung. Dadurch sorgen wir sorgen dafür, dass Kinder im Park sicher unterwegs sind – und die Hundewiese trotzdem so bleibt, wie sie ist.“

Anlagen:

Der in der Bezirksversammlung am 12. Februar beschlossene Antrag: Link

 

Bildunterschrift:
Foto: CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord bearbeitet mit Canvas