von Martin Fischer, Ralf-Martin Diedrich (CDU) Tina Winter, Veit Krasnicki, Martina Schenkewitz, Eric Schabow (SPD), Claus-Joachim Dickow, Konstantin Bonfert (FDP)
Ein großer politischer Erfolg für den Bezirk Hamburg-Nord: Durch den erfolgreichen Einsatz durch die Hamburger Abgeordneten im Bundestag konnten für die Sanierung der Sporthalle an der Borsteler Chaussee 330 in Groß Borstel erhebliche Bundesmittel gesichert werden.
Die Sportstätte, deren Substanz teilweise aus den 1950er und 60er Jahren stammt, wurde seit über 20 Jahren nicht mehr grundlegend saniert. Das nun geplante Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von 3,76 Millionen Euro, wobei der Bund im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eine Fördersumme von 1,69 Millionen Euro beisteuert.
Die geplanten Maßnahmen sind umfassend:
- Energetische Sanierung: Komplette Überarbeitung der Gebäudehülle (Dach- und Außenflächen) nach aktuellem EU-Standard zur Wärmedämmung.
- Moderne Technik: Erneuerung der veralteten Lüftungs- und Heizungssysteme sowie Installation von Photovoltaik-/Sonnenkollektoren.
- Infrastruktur & Inklusion: Modernisierung der Sanitäranlagen inklusive der Schaffung eines barrierefreien Zugangs sowie Einbau energieeffizienter Saunen.
Die Sanierung stellt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Amateur- und Breitensports in Groß Borstel und Hamburg-Nord dar. Angesichts des Wachstums des Stadtteils ist eine moderne und leistungsfähige Sportinfrastruktur von großer Bedeutung für Vereine, Schulen und den sozialen Zusammenhalt vor Ort.
Petitum/Beschluss
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord möge beschließen:
- Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord begrüßt ausdrücklich die Bereitstellung der Bundesmittel in Höhe von 1,69 Millionen Euro für die Sanierung der Sportanlage Borsteler Chaussee.
- Die Bezirksversammlung unterstützt das Sanierungsvorhaben vollumfänglich, um die Bedingungen für den Breitensport im Stadtteil nachhaltig zu verbessern und die energetischen Standards zu modernisieren.
- Die zuständige Behörde beziehungsweise die beteiligten Träger werden gebeten, das Projekt zu einem geeigneten Zeitpunkt im Ausschuss Bildung, Kultur und Sport vorzustellen und über den weiteren Projektablauf, die vorgesehenen Maßnahmen sowie die weiteren Finanzierungsschritte zu berichten.
