von Tina Winter (SPD), Dr. Clarissa Bohlmann (CDU), Lars Jessen (FDP)
Nach einem ersten Testlauf im Bezirk Hamburg-Mitte wird das digitale Parkplatzangebot nun gezielt nach Hamburg-Nord ausgeweitet. Ab sofort stehen in den Abend- und Nachtstunden auch im Bezirk Hamburg-Nord ausgewählte Stellflächen der Handelskette PENNY zur Verfügung.
Das Angebot gilt täglich von 18:00 Uhr bis 08:00 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig. Das Ziel: Ungenutzte, private Parkflächen sinnvoll zugänglich machen und so den enormen Parkdruck im öffentlichen Raum spürbar reduzieren.
Der Startschuss für die Ausweitung im Bezirk Hamburg-Nord fällt an zwei zentralen, besonders stark vom Parkplatzmangel betroffenen Knotenpunkten:
- PENNY-Markt, Hufnerstraße 4c, 22083 Hamburg (Barmbek-Süd)
- PENNY-Markt, Alter Teichweg 65, 22049 Hamburg (Dulsberg)
Die Ausweitung des Projekts im Bezirk Hamburg-Nord wurde im vergangenen Februar in der Bezirksversammlung aufgrund eines Antrags der Koalition aus SPD, CDU und FDP gefordert.
Bei Erfolg dieser ersten Standorte wird eine Ausweitung auf weitere Parkflächen im Bezirk folgen, beispielsweise bei REWE.
Tina Winter (SPD), Fraktionsvorsitzende:
„Die Ausweitung des Projekts „Feierabendparken“ auf zwei Standorte in Hamburg-Nord durch die Verkehrsbehörde begrüßen wir ausdrücklich. Parkraum ist vor allem in den vielen dicht bebauten Vierteln in Hamburg-Nord ein tägliches Problem. In der jetzigen Pilotierungsphase wird entscheidend sein, ob und wie die Anwohnenden das neue Angebot annehmen, das vor allem in den Abendstunden für die Menschen vor Ort Erleichterung schaffen soll“
Dr. Clarissa Bohlmann (CDU), Wahlkreisabgeordnete Barmbek-Süd/Dulsberg:
„Für uns als CDU ist es besonders wichtig, pragmatische Lösungen für die alltäglichen Probleme der Menschen vor Ort zu schaffen. Mit dem Feierabendparken nutzen wir bestehende Parkflächen sinnvoll, anstatt neue zu versiegeln. So schaffen wir zusätzliche Stellplätze in den Abend- und Nachtstunden, entlasten den Parkdruck in den Wohnquartieren und reduzieren den Parksuchverkehr. Wenn sich das Angebot an den ersten Standorten bewährt, setzen wir uns dafür ein, dass weitere Flächen in das Projekt aufgenommen werden.“
Lars Jessen (FDP), Sprecher für Mobilität
„Wenn private Stellplätze außerhalb der Geschäftszeiten digital und unkompliziert für die Nachbarschaft geöffnet werden, entlastet das Anwohnende und den öffentlichen Raum gleichermaßen. Das Feierabendparken ist ein gutes Beispiel dafür, wie Kooperation und praktische Lösungen mehr erreichen können als zusätzliche Verbote und Bürokratie.“
