Behördenparkplatz bewirtschaften und Anwohnern zur Verfügung stellen

Von Stefan Baumann, Gunther Herwig (CDU)

Die Zahl der zugelassenen PKWs in Hamburg nimmt seit Jahren stetig zu, jedoch der Parkraum, besonders in Wohngebieten, nimmt leider ab. Da besonders im Hamburger Umland sehr viele Gewerbegebiete, die sich erfreulicherweise durch neue Firmenansiedlungen auch vergrößern, befinden, werden auch zukünftig immer mehr Menschen, die in Hamburg leben, auf das Auto angewiesen sein, um ihren Arbeitsplatz zeitnah zu erreichen.

Um die Parkplatzsuche dann in den Feierabendstunden zu entschärfen, sollte geprüft werden, ob nachts NICHT benötigter Parkraum, z.B. von Behörden, den Anwohnern im Quartier zur Verfügung gestellt werden kann.

Besonders gut geeignet für ein derartiges Pilotprojekt ist der Parkplatz der Schulbehörde nahe der Kreuzung Humboldtstraße/Bostelreihe, denn diese Stellplatzanlage steht tagsüber nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialbehörde zur Verfügung, und ist nachts unbenutzt und geschlossen.

Vor diesem Hintergrund möge der RegA BUHD beschließen:

Das Bezirksamt Hamburg-Nord wird die Schulbehörde auffordern, den Behördenparkplatz nahe der Kreuzung Humboldtstraße/Bostelreihe abends, nachts und an den Wochenenden durch ein geeignetes Bewirtschaftungskonzept den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung zu stellen.