Schildbürgerstreich statt Schilderreinigung – Wann, wie, von wem und zu welchen Kosten wird denn tatsächlich gereinigt?

Am 05.08.2020 wurde in der Satiresendung (!) extra 3 das lobenswerte Engagement eines Bürgers in Langenhorn, der im Interesse der Verkehrssicherheit verunreinigte Straßenschilder reinigt, vorgestellt. Ein derartiges Bürgerengagement ist grundsätzlich zu begrüßen, auch unter dem Aspekt, dass Versäumnisse der dafür zuständigen Verwaltungsabteilung sichtbar werden und somit auch die erforderlichen Korrekturen angeregt werden.

Selbstverständlich ist der von dem Sprecher des Bezirksamtes in der Sendung erwähnte Aspekt möglicher Gefahren bei einer eigenständigen Schilderreinigung richtig und auch wichtig, allerdings sollte ein solcher Hinweis bei dem Zuschauer nicht den Eindruck hinterlassen, dass ein derartiges Engagement abgelehnt und nicht geschätzt wird, denn, im Gegenteil, in einer funktionierenden Bürgergesellschaft ist es von unschätzbarem Wert.

Da die von dem Sprecher des Bezirksamtes geäußerten Vorgehensweisen zur Schilderreinigung in Teilen von Antworten auf frühere Kleine Anfragen abweicht, ist eine Klärung der jetzt tatsächlich aktuellen Vorgehensweise erforderlich.

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