von Tom Jermann (CDU), Tina Winter (SPD), Svenja Nissen (FDP)

Hamburg, 22. Januar 2026 – Mit den Stimmen der Koalition aus CDU, SPD und FDP wurde in der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschuss ein 67.000 EUR an Fördermitteln umfassender Verteilungsvorschlag des Bezirksamtes für Ferienfreizeiten und Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche beschlossen. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hatte hierfür Anfang Dezember bereits 50.000 EUR bereitgestellt, nun konnte der über die Einzelanträge entscheidende Jugendhilfeausschuss mit Restmitteln aus 2025 in Höhe von 16.970,66 EUR dem weitergehenden Verteilungsvorschlag zustimmen.

Insgesamt 17 kulturelle und soziale Träger aus Hamburg-Nord haben Anträge auf die Zuschüsse gestellt. Mit dem Geld können über 100 verschiedene Angebote umgesetzt werden, vom Schwimmbad-, Museums- und Zoobesuch über Wochenendausflüge an die See bis zu Ferien auf dem Reiterhof.

Zu den Trägern gehören der Verein zur Förderung von Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche in Winterhude e. V. (Baui Poßmoorwiese), die Ev. Stiftung der Bodelschwingh Gemeinde, die Alsterdorf-assistenz-west gGmbH (Jugendhaus Alsterdorf), Basis & Woge e. V. (Jugendtreff Jarrestadt), Haus der Jugend Kiwittsmoor und das Haus der Jugend Alter Teichweg.

Tom Jermann, Ausschussmitglied im Jugendhilfeausschuss und Mitglied der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord sagte anlässlich des Beschlusses: „Trotz der angespannten Haushaltslage macht diese Förderung Freizeiten für alle möglich. Unabhängig vom Einkommen der Eltern. Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft wachsen im Miteinander zusammen. Teamwork, Rücksicht und Verantwortung werden hier ganz praktisch gelebt. Das ist der CDU-Bezirksfraktion ein besonderes Anliegen und ein wichtiger Beitrag für eine faire, vielfältige und starke Jugend in Hamburg-Nord.“ 

Tina Winter (SPD), Fraktionsvorsitzende und Sprecherin im Jugendhilfeausschuss: „Die Förderung von Ferienfreizeiten liegt uns jedes Jahr ganz besonders am Herzen. In diesem Jahr sind wir – gerade wegen der derzeit laufenden Diskussion zur Auskömmlichkeit der Mittel in der Jugendhilfe – ganz besonders froh, dass der Jugendhilfeausschuss in guter Tradition die Mittel für die Ferienfreizeiten zur Verfügung stellt. Vor allem für Kinder und Jugendliche aus Familien mit wenig Geld ist dieses Angebot von ganz besonderer Bedeutung, um gemeinsam mit Gleichaltrigen in ihren Ferien schöne Erlebnisse zu sammeln, an die sie sich hoffentlich noch lange gern erinnern.“ 

Svenja Nissen (FDP), Mitglied im Jugendhilfeausschuss: „Freiheit beginnt mit Chancen direkt vor Ort: Wer in junge Menschen unserer Stadt investiert, stärkt morgen die Hamburger Gesellschaft – das tun wir mit der vollen Unterstützung der Jugendfreizeiten!