Geplanter Umbau Krausestraße – Wann und wie starten die ersten Arbeiten? Mit Antwort

von Dr. Andreas Schott, Stefan Baumann, Gunther Herwig (CDU)

Sachverhalt:

Die Krausestraße in Barmbek und Dulsberg soll gemäß bereits durchgeführter Überplanung und Schlussverschickung umgebaut werden. Ziel ist es unter anderem, die unechte Zweispurigkeit je Richtung zugunsten eines Radverkehrsstreifens auf eine Zweispurigkeit zu reduzieren. Gemäß der Informationen aus den Verschickungen soll der Umbau 2022/2023 beginnen, und ungefähr ein halbes Jahr dauern.

Allerdings vermehrt sich bei vielen Bewohnerinnen und Bewohnern der Krausestraße die Befürchtung, es könne während der Umbaumaßnahmen zu Einschränkungen, die eventuell auch die Erreichbarkeit der Wohnhäuser oder Garagen auf der Krausestraße betreffen könnten, kommen.

Aus diesem Grund frage wir die zuständige Fachbehörde:

  1. Wann genau startet der Umbau der Krausestraße in den Teilstücken zwischen S-Bahnhof Friedrichsberg und der Kreuzung zum Alten Teichweg?
    Stellungnahme der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
    Der in der Schlussverschickung beschriebene Umbau der Krausestraße musste aus Gründen der Baustellenkoordinierung verschoben werden. Die Baumaßnahme befindet sich aktuell erneut in der Koordinierung.

  2. Mit welchen Einschränkungen wird auf der genannten Strecke zu Zeiten der Baustelle zu rechnen sein?
    Die Verkehrsführung während der Bauzeit, einschließlich der verkehrlichen Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmenden, wird von der Bauausführung noch erarbeitet und abgestimmt.
  3. Wird es auf den bestehenden Fußwegen Schwierigkeiten geben, die eventuell das Erreichen von Hauseingängen oder Einfahrten betreffen?
    Hauseingänge und Einfahrten werden auch während der Bauarbeiten grundsätzlich erreichbar sein.
  4. Wie wird die Situation des Parkdrucks auf der genannten Strecke während der Umbauarbeiten gelöst?
    Stellungnahme der Polizei Hamburg zu Frage 4:
    Die Planung zur Gestaltung des Straßenraumes und die Erstellung eines Verkehrskonzeptes liegen im Zuständigkeitsbereich des Straßenbaulastträgers. Nach Rücksprache mit der StVB des PK 31 und des PK 37 liegen noch keine neuen Planungen und/oder ein Verkehrskonzept zur benannten Maßnahme vor.

  5. Wird der Zeitraum von einem halben Jahr für die Umbauarbeiten weiterhin als realistisch angesehen?
    Eine Nutzungseinschränkung von Parkplätzen während der Bauzeit lässt sich generell nicht vollständig vermeiden. Im Übrigen siehe Antwort zu 2.
  6. Wird es unmittelbar vor Baubeginn noch Aktivitäten im Bereich der Bürgerinformation geben?
    Es ist beabsichtigt, rechtzeitig vor Baubeginn über die Maßnahme und ihre verkehrlichen Einschränkungen zu informieren. Außerdem sollen die Anliegenden detaillierte Informationen mit Kontaktdaten der für die Baustelle zuständigen Ansprechpersonen erhalten.