Zustand der frisch sanierten Krugkoppelbrücke sicherstellen

Die Krugkoppelbrücke, die in den 1920er-Jahren von Oberbaudirektor Fritz Schumacher entworfen wurde, steht unter Denkmalschutz. Erst im November 2019 ist die Krugkoppelbrücke nach insgesamt zwei Jahren Baustelle wieder für den Verkehr freigegeben worden.

Um das historische Bild aus Schumachers Zeiten wiederherzustellen, mussten auch Bäume gefällt werden. Kostenpunkt für die Sanierung: etwa fünf Millionen Euro. 41.000 neue Ziegel mussten nach historischem Vorbild gebrannt werden. In der Mitte der Krugkoppelbrücke befindet sich die Bezirksgrenze der Bezirke Eimsbüttel und Hamburg-Nord. Seit dem Sommer 2020 ist beiden Bezirken bekannt, dass es zu Beschmierungen in Form von Graffitis auf der Brücke gekommen ist. Gelder für die Entfernungen von solchen Graffitis sind jedoch weder im Haushalt des Bezirksamt Hamburg-Nord noch des Bezirksamt Hamburg Eimsbüttel vor- gesehen. Aufgrund der Besonderheit der Brücke als geschütztes Denkmal ist dies jedoch auch im Hinblick auf die hohen Sanierungskosten unumgänglich und mehr als wünschenswert.

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