CDU, SPD und FDP wollen Stadtteilkultureinrichtungen in Hamburg-Nord beim Erschließen zusätzlicher Finanzierungsquellen unterstützen

Die Stadtteilkultureinrichtungen in Hamburg-Nord leisten einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Bezirk. Angesichts der angespannten Haushaltslage sollen sie künftig stärker dabei unterstützt werden, zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen.

Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich CDU, SPD und FDP als Bezirkskoalition in Hamburg-Nord deshalb für eine bezirkliche Fundraising-Konferenz für die Stadtteilkultur ein.

Im Mittelpunkt sollen praxisnahe Kenntnisse zu Stiftungs-Fundraising, Sponsoring und Spendenakquise sowie der direkte Austausch mit Stiftungen, Unternehmen und weiteren potenziellen Förderern stehen. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis sollen zusätzliche Impulse geben und zeigen, wie Einrichtungen neue Partner und Finanzierungsmöglichkeiten gewinnen können.

Dabei soll die öffentliche Verantwortung für die Kulturförderung ausdrücklich bestehen bleiben. Ziel ist nicht, öffentliche Förderung durch private Mittel zu ersetzen, sondern die Einrichtungen dabei zu unterstützen, zusätzliche Mittel einzuwerben und dadurch ihre eigenen Handlungsspielräume zu erweitern.

Nach der Konferenz soll dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport über die Ergebnisse und mögliche Folgeformate berichtet werden.

Corinna Mieth-Gurke (CDU), Sprecherin für Kultur: „Wir wollen die Stadtteilkultur in Hamburg-Nord zukunftsfest aufstellen. Gerade wenn öffentliche Haushalte unter Druck stehen, dürfen wir nicht bei der Frage stehen bleiben, was der Staat noch zusätzlich finanzieren kann. Wir müssen auch dabei helfen, neue Möglichkeiten zu erschließen. Unser Ansatz lautet deshalb: Hilf der Kultur, sich selbst zu helfen. Wir wollen die Einrichtungen mit dem nötigen Wissen, konkreten Kontakten und guten Beispielen dabei unterstützen, Stiftungen, Unternehmen und weitere Förderer für ihre Arbeit zu gewinnen. Das schafft zusätzliche Handlungsspielräume und stärkt die Kultur vor Ort. Dabei ist für uns selbstverständlich: Private Finanzierung ergänzt die öffentliche Kulturförderung – sie ersetzt sie nicht.“

Carsten Gerloff (SPD), Sprecher für Kultur und Bildung: „Stadtteilkultur ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts – gerade vor Ort in den Stadtteilen. Deshalb bleibt für uns klar: Öffentliche Kulturförderung darf nicht durch privates Geld ersetzt werden. Gleichzeitig sollten wir alle Möglichkeiten nutzen, die Einrichtungen zusätzlich zu unterstützen. Eine Fundraising-Konferenz kann dabei helfen, Kulturinitiativen mit Stiftungen, Unternehmen und weiteren Förderern zusammenzubringen und ihnen ganz konkret zu zeigen, wie sie zusätzliche Mittel einwerben können. So stärken wir die Handlungsspielräume der Stadtteilkultur, ohne die öffentliche Verantwortung aus der Hand zu geben.“

 

Konstantin Bonfert (FDP), Sprecher für Kultur: „Unsere Stadtteilkultur ist zu wertvoll, um allein von der Kassenlage der Stadt abzuhängen. Hamburg hat eine der stärksten Stiftungslandschaften Deutschlands und viele Unternehmen, die sich vor Ort engagieren wollen – was fehlt, ist das Wissen und die Verbindung, um dieses Potenzial zu nutzen. Genau hier setzt die Fundraising-Konferenz an: Sie bringt Kulturschaffende und Förderer an einen Tisch und macht unsere Einrichtungen unabhängiger und handlungsfähiger.“

Bildunterschrift:
Dieses Foto ist KI-generiert, mit Chat.gpt erstellt worden.

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