von Martin Albers (SPD), Stefan Baumann (CDU), Lars Jessen (FDP)

Die Bezirkskoalition aus SPD, CDU und FDP Hamburg-Nord setzt sich dafür ein, die blockierte Wegeverbindung entlang der Leo-Leistikow-Allee künftig für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende nutzbar zu machen. Im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität wurde nun ein entsprechender Antrag beschlossen.

Die Verbindung entlang der U3-Trasse gilt seit Jahren als offensichtliche Lücke im Wegenetz des Stadtteils. Besonders durch die wachsende Wohnbebauung im Finkenau-Quartier und die steigende Zahl an Menschen, die zu Fuß, mit dem Rad oder per ÖPNV unterwegs sind, gewinnt die Strecke zunehmend an Bedeutung.

Mit einer Öffnung des derzeit abgesperrten Abschnitts könnten größere Wohngebiete künftig deutlich besser an die U-Bahn-Haltestelle Hamburger Straße sowie an die Hamburger Meile angebunden werden. Gleichzeitig würde eine durchgängige Wegeführung entlang der U3 geschaffen – ohne zusätzliche Flächenversiegelung oder Eingriffe in bestehende Grünanlagen.

Die Koalitionsparteien sind sich bewusst, dass noch weitere Fragen zu klären sind, bevor der Lückenschluss realisiert wird. Das betrifft nicht zuletzt die Finanzierung. Aber das Ziel ist klar und der Antrag ist ein wichtiger Schritt, um es zu erreichen. 

Martin Albers (SPD), SPD-Wahlkreisabgeordneter für Barmbek-Süd und Dulsberg:

„Uns ist klar, dass die öffentlichen Mittel gerade knapp sind. Und wir haben es hier mit einer Situation zu tun, wo auf engem Raum Anforderungen von Hochbahn und Bezirk zusammenkommen. Aber jedem, der sich die Situation vor Ort angeschaut hat, ist sofort klar, dass dieser kurze Lückenschluss absolut sinnvoll ist. Wir müssen es hinkriegen, dass es da jetzt vorangeht.“ 

Stefan Baumann (CDU), Sprecher im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg:

„Der jahrelange Stillstand an dieser Stelle muss endlich beendet werden. Wir als Bezirkskoalition wollen die Verbindung entlang der U3 endlich und kurzfristig nutzbar machen – als direkten Weg zwischen Wohnquartieren, U-Bahn und Hamburger Meile. Mit dem Beschluss gehen wir einen wichtigen Schritt, damit aus der offensichtlichen Lücke endlich eine vernünftige Wegeführung wird.“ 

Lars Jessen (FDP), Sprecher im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg:

„Die gute Nachricht ist: Es geht voran. Vielleicht noch nicht in dem Tempo, das sich viele im Quartier wünschen, aber trotzdem werden jetzt endlich wichtige Weichen gestellt, um dem Lückenschluss ein gutes Stück näher zu kommen.“

Bildunterschrift:
Stefan Baumann, © CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord, mit KI bearbeitet