Die Fraktionen von SPD, CDU und FDP wollen den Sonderfonds für interkulturelle Projekte in Hamburg-Nord weiter stärken. Da die für dieses Jahr zur Verfügung stehenden Mittel bereits fast vollständig ausgeschöpft sind, sollen für den Rest des Jahres 2026 und für 2027 weitere 25.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln bereitgestellt werden.

Seit 2015 unterstützt die Bezirksversammlung über den Sonderfonds Projekte, die Begegnung und kulturelle Verständigung im Bezirk fördern. Mehr als 200.000 Euro sind seitdem unter anderem in Konzerte, Workshops und Veranstaltungen geflossen.

Mit einem gemeinsamen Antrag zur kommenden Bezirksversammlung wollen SPD, CDU und FDP den Fonds deshalb mit weiteren 25.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln ausstatten. Damit sollen auch in den kommenden Monaten und im Jahr 2027 weitere Projekte ermöglicht werden, die gegenseitiges Verständnis und den Austausch im Bezirk fördern.

 

Carsten Gerloff (SPD), Sprecher für Kultur und Bildung:
„Interkultureller Austausch ist keine Randnotiz, sondern eine der wichtigsten Investitionen in den Zusammenhalt unseres Bezirks. Der Sonderfonds zeigt seit über zehn Jahren, wie viel Begegnung und Verständigung vor Ort bewirken können. Mit den zusätzlichen Mitteln stellen wir sicher, dass auch 2027 wieder Projekte gefördert werden, die unser Zusammenleben stärker machen.“

 

Corinna Mieth-Gurke (CDU), Fachsprecherin für Kultur und Bildung:
„Für uns als CDU ist es wichtig, dass auch in den kommenden Monaten und im Jahr 2027 Projekte für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis im Bezirk ermöglicht werden können. Mit den zusätzlichen 25.000 Euro stärken wir dafür den Sonderfonds für interkulturelle Projekte.“

 

Konstantin Bonfert (FDP), Sprecher für Kultur:
„Dass der Fonds jedes Jahr nahezu ausgeschöpft ist, beweist: Das Engagement für Begegnung und Verständigung ist in unserem Bezirk längst da – wir geben ihm mit Augenmaß die Mittel, konkret zu wirken. Zur ganzen Wahrheit gehört: Gelingende Integration entscheidet sich vor allem bei Sprache, Bildung und Arbeit – also auf Landes- und Bundesebene. Wir tun auf bezirklicher Ebene das, was wir gut können: Engagement dort stärken, wo es wirkt – und genau das leistet dieser Fonds seit über zehn Jahren.“

Bildunterschrift:
Scheck für interkulturelle Projekte-mit Canva AI erstellt