Nord Mail März 99




Inhalt

Straßenschäden in Hamburg
Bauvorhaben Klein Borstel
Erfolg für Kunden
Schulgärten pädagogisch wertvoll
Euro nicht in Hamburg-Nord
Kurz & Bündig
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Straßenschäden nehmen zu:

CDU fordert Infotelefon

Der Zustand der Straßen Hamburgs und ihrer Fahrbahndecke wird immer schlechter. Gerade jetzt, nach den Frosteinbrüchen der letzten Monate, weisen viele Straßen in Hamburg-Nord starke Schäden auf, die eine Gefahr für Fußgänger und Rad- und Autofahrer begründen.
Eine CDU-Anfrage im Bezirk Hamburg-Nord hat ergeben, daß zwar die bezirklichen Wegewarte festgestellte Schäden weiterleiten, diese Informationsquelle jedoch bei weitem nicht ausreicht.
Die CDU-Fraktion hat deshalb in einem Antrag gefordert, daß der Bezirk ein Infotelefon einrichtet, dem die Bürger ihnen auffallende Straßenschäden melden können.
Ziel ist zum einen, die Bürgerbeobachtungen für die Verwaltung nutzbar zu machen, und zum anderen, sich ein möglichst umfassendes Bild der Situation im Bezirk machen zu können.
Straßenschäden müssen in Hamburg-Nord wieder zeitnah beseitigt werden, um so größere Schäden, die nur mit Hilfe einer Kompletterneuerung der Straßendecke behoben werden können, zu vermeiden.
Kurzfristige Sparaktionen sind in diesem Bereich fehl am Platze, zumal Erstattungsansprüche von geschädigten Bürgern gegen die Stadt zunehmen.

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Bauvorhaben Klein Borstel

Keine Bebauung des Kleingartengeländes

Die Pläne des Senats, ein südwestlich der Schnellbahnstation Kornweg zwischen S-Bahn und dem Ohlsdorfer Friedhof liegendes, rd. 14 ha großes städtisches Gelände für den Wohnungsbau auszuweisen, stoßen bei der Bevölkerung in Klein Borstel auf starken Widerspruch (vgl. Bericht in NA 9/98).
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat sich erst kürzlich - anläßlich eines Informationsbesuches einiger ihrer Vertreter in Klein Borstel - dieser Kritik angeschlossen. Die CDU-Bezirksfraktion steht dem Großvorhaben in seinem geplanten Umfang ebenfalls skeptisch gegenüber: Aufgrund seiner Größe fügt sich das Vorhaben nicht in die Umgebung ein und der zu erwartende Anwohner- und Verkehrszuwachs überlastet die vorhandene Infrastruktur.
Allerdings möchte die CDU-Bezirksfraktion auch klarstellen, daß sie die Bebauung des Geländes nicht gänzlich ablehnt.
Nur die Bebauung des betroffenen Kleingartengeländes lehnen wir aus den o.g. Gründen ab. Einer für den Stadtteil angemessenen Bebauung des Geländes der Friedhofsgärtnerei (mit Reihenhäusern, Doppelhäusern und Einzelhäusern) stehen wir hingegen durchaus aufgeschlossen gegenüber, soweit die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen getroffen werden.
In Anbetracht der Tatsache, daß der erforderliche Bebauungsplan in den Kompetenzbereich der Bezirksversammlung und nicht der Bürgerschaft fällt, halten wir diese Klarstellung im Interesse der Bürger Klein Borstels für erforderlich.

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Erfolg für Kunden in der Alsterdorfer Straße

Die CDU-Fraktion hat eine Initiative der Einzelhändlergemeinschaft "Rund um den Winterhuder Marktplatz" aufgegriffen und durchgesetzt, daß die Kunden, die mit dem Auto fahren müssen, ihre Parkgroschen zum Teil bei Einkäufen in der Alsterdorfer Straße zurückbekommen.
Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, daß die Einkaufsstraße "Alsterdorfer Straße" auch weiterhin für alle Kundenkreise attraktiv bleibt.

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Schulgärten pädagogisch wertvoll

In vielen Hamburger Schulen existieren auf dem Schulgelände Gärten, die von den Schälern in verschiedenen Gruppen gepflegt werden. Diese Schulgärten bieten den Schülern, die häufig ohne eigenen Garten und ohne engen Bezug zur Natur aufwachsen, die Möglichkeit, die heimische Tier- und vor allem die Pflanzenwelt im Kleinen kennenzulernen.
Hier haben Schulgärten eine weitgehende Erziehungsfunktion, denn aktive Rücksichtnahme, Geduld und Umwelterziehung können unmittelbar mit Erfolgen und Miß-erfolgen erlebbar gemacht werden.
Die CDU-Fraktion hat sich dieser Thematik angenommen und läßt durch die Verwaltung prüfen, in welchem Umfang Schulgärten in Hamburg-Nord bereits bestehen.
Gegebenenfalls wird sich die CDU für eine Förderung dieser pädagogisch wertvollen Einrichtungen stark machen.

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Euro gilt nicht in Hamburg-Nord

In ganz Europa wird eine neue Währung eingeführt .... ganz Europa? Nein! Eine kleiner Bezirk weigert sich beständig die neue Währung anzuerkennen - Hamburg-Nord.
Auf eine Anfrage der CDU-Fraktion bestätigte die Bezirksverwaltung jetzt, daß sie bis zum Ende des Jahres 2001 keine Umstellung auf den Euro vornehmen wird.
Fast alle Unternehmen bemühen sich, ab sofort auch parallele Ausweisungen von DM und Euro vorzunehmen, damit sich die Bürger rechtzeitig an die neue Währung gewöhnen können.
Es bleibt daher unverständlich, daß die öffentliche Verwaltung sich diesem Dienst an dem Bürger verweigert und nicht als gutes Beispiel vorangeht. zurück zum Inhalt




Kurz und Bündig

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion sonst noch parlamentarische Initiativen ergriffen:
Wenn Sie an einem der o.g. Themen Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unsere
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