Nord Mail Februar 99


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Großstadt mutiert zur Provinz
Verwaltung geht auf Tauchstation
Freibäder in Gefahr
Überfüllte Recyclingcontainer
Kurz & Bündig
Termine
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Rückbau der Alterkrugchaussee

Großstadt mutiert zur Provinz

Die Baubehörde plant mit Unterstützung der rot-grünen Mehrheit im Bezirk Nord, die Alsterkrugchaussee in Fuhlsbüttel zwischen Sengelmannstraße und Erdkampsweg auf zwei Spuren zurückzubauen.
Auf diesem Wege soll eine Verkehrsberuhigung dieser Hauptverkehrsader erzwungen werden. Die CDU-Fraktion befürchtet, daß der Verkehr durch diese Maßnahme nicht abnehmen wird, sondern lediglich in die umliegenden Wohnquatiere gedrängt wird. Schon jetzt kann man diesen Verdrängungseffekt während der Hauptverkehrszeiten beobachten.
Auch die Argumentation der Verantwortlichen, die derzeit im Bau befindliche Ortsumgehung Fuhlsbüttel würde ab 2001 eine Entlastung der Alsterkrugchaussee herbeiführen, vermag nach Auffassung der CDU-Fraktion nicht zu über-zeugen. Die große Anzahl an Autofahrern, die nach Langenhorn, Norderstedt und Bad Segeberg wollen, werden nicht den Umweg über die Ortsumgehung in Kauf nehmen.
Das rot-grüne Verkehrskonzept, bestehende Verkehrswege mit Steuergeldern zu vernichten, bedeutet eine Kapitulation in der Verkehrspolitik.
Der "Rückbau" der Großstadt zum Provinzort scheint eingeleitet. Rot-Grün sei Dank!

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"Modellwohnungen" in Hamburg-Nord

Verwaltung geht auf Tauchstation

Nach Erkenntnissen der Europäischen Union werden jährlich ca. eine halbe Million Frauen aus Osteuropa, Asien und Lateinamerika zur Zwangsprostitution nach Westeuropa geschleust. Die Bundesrepublik Deutschland ist dabei eines der Länder, das mit am meisten betroffen ist.
Hamburg hat als Metropole eine besondere Sogwirkung. Eine Praktik im Geschäft mit der Prostitution ist, daß die Frauen in Wohnungen, die unauffällig in ganz normalen Wohngebieten liegen, der Prostitution nachgehen. Die meisten dieser Wohnungsprostituierten leben illegal in Deutschland, häufig in schlimmen hygienischen Verhältnissen, sind mittellos und werden oft von Menschenhändlern psy-chisch und physisch ausgebeutet. Sie leben in Angst vor einerseits Repressalien ihrer Peiniger und andererseits der Entdeckung durch die deutschen Behörden. Nach Schätzungen der Innenbehörde sind in Hamburg ca. 2.000 bis 2.500 Frauen als "Modelle" in ca. 600 bis 660 Wohnungen mit ca. 1.300 Telefonnummern tätig. Die Nachbarn von "Modellwohnungen" in Wohngebieten sind verärgert. Kinder und Frauen werden durch wartende Kunden im Hausflur belästigt, Zuhälter besuchen regelmäßig "ihre" Frauen, es besteht ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb, mit den damit verbundenen Ruhestörungen.
Ein Weg, die Modellprostitution wirksam zu bekämpfen, liegt in der konsequenten Verfolgung über das Instrument der Zweckentfremdung von Wohnraum.
Eine Große Anfrage der CDU-Fraktion zu dieser Thematik ergab, daß die Bezirksverwaltung dieses Instrumentarium nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten einsetzt. So werden z.B. zur Ermittlung der unerlaubten Wohnungsprostitution nicht die einschlägigen Kleinanzeigen in bestimmten Hamburger Lokalzeitungen herangezogen.

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Freibäder in Gefahr

Die CDU-Fraktion hat in der Bezirksversammlung ihr Bedauern und ihre Enttäuschung über das Konzept der Bäderland GmbH zum Ausdruck gebracht, welches keinerlei Absicherung für die Freibäder auf dem Dulsberg und im Stadtpark enthält.
Diese Einrichtungen, beide von unschätzbarem Wert für die Naherholung der Bevölkerung von Hamburg-Nord, müssen umgehend in das 120-Millionen-Investitionsprogramm der Bäderland GmbH aufgenomen werden. Ein wenig Verständis kann man jedoch für den Geldmangel der Bäderland GmbH aufbringen, wenn man berücksichtigt, daß zunächst einige Planungsfehler der Vergangenheit bezahlt werden müssen. So werden allein 4 Millionen DM für den Rückbau der Alsterschwimmhalle bereitgestellt. Der vor einigen Jahren vollzogene Umbau der Schwimmhalle zum Freizeitbad fand in der Bevölkerung scheinbar nicht den erwarteten Zuspruch. Hoffentlich denkt die Bäderland GmbH auch daran, die Eintrittspreise wieder herabzusenken, die nach dem Umbau der Alsterschwimmhalle zum Freizeitbad seinerzeit erhöht wurden.

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Überfüllte Recyclingcontainer

Die CDU-Fraktion hat sich Ortsausschuß Barmbek-Uhlenhorst für eine regelmäßige und rechtzeitige Entleerung der Altglas-und Altpapiercontainer eingesetzt.
Seit längerem kann innerhalb des Ortsamtesgebietes Barmbek-Uhlenhorst beobachtet werden, daß zahlreiche Altglas- und Altpapiercontainer stark überfüllt sind und nicht rechtzeitig genug entleert werden. Eine bedarfsgerechte Entleerung der Recyclingcontainer ist jedoch zwingend erforderlich, um den Bürgern in ihrem Engagement für die Umwelt aktiv entgegenzukommen und sie beim Sammeln von Recyclingabfällen zu unterstützen. Zudem ist sie notwendige Voraussetzung für ein positves Erscheinungsbild eines Stadtteils.

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Kurz und Bündig

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion sonst noch parlamentarische Initiativen ergriffen:
Wenn Sie an einem der o.g. Themen Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unsere
Geschäftsstelle

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Termine

15.02.1999 18.00 Uhr
Öffentliche Sitzung des Ortsausschusses Barmbek/Uhlenhorst (Sitzungssaal Ortsamt, Flachsland 33)

22.02.1999 18.00 Uhr Öffentliche Sitzung des Ortsausschusses Fuhlsbüttel (Ortsamt Fuhlsbüttel) und des Kerngebietsausschusses (Bezirksamt)

22.03.1999 18.00 Uhr Öffentliche Sitzung des Ortsausschusses Fuhlsbüttel (Ortsamt Fuhlsbüttel)

25.03.1999 17.00 - 18.00 Uhr Bürgersprechstunde mit Petra Wilske, der verkehrspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion, Bezirksamt, Raum S 26

18.00 Uhr Öffentliche Sitzung der Bezirksversammlung, Bezirksamt, Großer Sitzungssaal

26.03.1999 Nächste Ausgabe Nord Mail

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Nord Mail-Feedback

Das Newsletter der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Eine aktuelle Information über die Themen der Kommunalpolitik in Hamburg-Nord

Wir freuen uns über Feedback, Vorschläge, Kritik und Kommentare. Senden Sie uns Ihre Meinung per E-Mail an die Adresse NA-Redaktion.

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© CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Verantwortlich (Herausgeber):

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Redaktion:

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