Nord Mail 

Ausgabe März 2001

 

TERMINE



02.04.2001, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Ortsausschusses Barmbek/Uhlenhorst

(Ortsamt, Flachsland 23)

 

19.04.2001

17.00 - 18.00 Uhr

Bürgersprechstunde mit dem CDU-Abgeordneten Bezirksamt, Raum S 26

18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung der Bezirksversammlung

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

20.04.2001

Nächste Ausgabe

Nord Aktuell










Impressum


Herausgeber:  

    CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Erikastraße 67, 20251 HH,
Tel. 040-465371, Fax 040-463563,
Email: NA-Redaktion@cdu-nord.de

,
Internet: http://www.cdu-nord.de

V.i.S.d.P.: 

Kai Voet van Vormizeele, Fraktionsvorsitzender; Redaktion: Diep, Ber, Schü, VvV

 

Dauerbrenner Drogeneinrichtung

Hohenfelde

 

Erst vor zwei Monaten stand im Nord Aktuell der Bericht zur geplanten Heroinabgabe im ehemaligem Polizeigebäude Lübeckerstraße 54. Seitdem hat sich einiges getan.

Eine Aktionsgemeinschaft aus verschiedenen Einrichtungen aus dem Stadtteil, hat sich gegen diese geplante Drogenambulanz gebildet. Mit vielfältigen Aktionen haben die Hohenfelder in den letzten Wochen ihren Widerstand gegen diese Drogenambulanz mitten in einem Wohngebiet deutlich gemacht.

Die CDU-Bezirksfraktion hat zudem Kontakt zu den CDU-Verbänden in Köln, Hannover, München, Frankfurt, Karlsruhe und Bonn aufgenommen. In diesen Städten ist ebenfalls die Heroinabgabe geplant. Bei diesen Kontakten wird zudem deutlich, dass die Umsetzung dort noch lange auf sich warten lässt und nur Hamburg als Initiator wegen seiner bevorstehenden Bürgerschaftswahl im zeitlichen Rahmen vorprescht.

Dieser Tage fand in Hohenfelde eine von der Bezirksversammlung eingeladene Anhörung statt, bei der sich knapp 350 besorgte Bürger einfanden, die auch sehr deutlich ihrem Unmut über dieses Rot-/Grüne-Projekt Luft machten. Wirklich aussagefähiges kam an diesem Abend auch nicht zustande. Senatorin Roth erklärte zwar, man wolle mögliche Alternativen prüfen, werde aber nicht von dem jetzigen angedachten Standort abweichen. Die angedachte Lösung, die Abgabepraxis im Rahmen einer Klinik durchzuführen, ist von SPD/GAL nicht diskutiert worden, doch kann es bei einem solchen Widerstand nur darauf hinauslaufen. Die CDU setzt sich hierbei für den Standort im AK St. Georg ein, dies wäre die richtige Lösung für alle Beteiligten und Betroffenen!

 

Altes/Neues Projekt Stadtbahn

Ein politisch altes Thema wird wieder einmal aus der Schublade gezaubert. Es geht um die Stadtbahn, die u.a. zu Lasten von Parkplätzen quer durch den Stadtpark verlaufen soll. Sicherlich keine schlechte Idee, doch darf man vor lauter Euphorie nicht die Nachteile außer acht lassen. Die CDU-Fraktion ist nach Abwägungen gegen die Stadtbahn. Es wäre sinnvoller, sich Gedanken über bessere Anbindungen und Verknüpfungen mit dem schon bestehenden U-und S-Bahnsystem zu machen. Des weiteren würden zum einen bei der vorgesehenen sogenannten Vorrangschaltung der Stadtbahn alle weiteren Verkehrsteilnehmer an einem zügigen Durchkommen behindert, zum anderen reicht die Breite einer Straße für Stadtbahn und andere Fahrzeuge nicht immer aus. Diese Verkehrsbelastung ist so nicht hinnehmbar.

Fraglich ist jedoch, ob SPD/GAL sich dieser Bedenken bewusst sind. Schließlich beschäftigt sich die rot-grüne Koaltion primär mit den Möglichkeiten der Individualverkehr in Hamburg zum erliegen zu bringen.

 

Parkplätze mit Hilfe einer Einbahnstraße!?

Jedem ist klar, dass die Parkplatzsituation in Eppendorf und Umgebung nicht haltbar ist. Die CDU geht dafür in ihren Überlegungen unter dem Motto „1000 Parkplätze für Eppendorf“ neue Wege. Die Robert-Koch-Straße könnte ab Parkplatz Bauamt in Richtung Lehnhartzstraße als Einbahnstraße ausgewiesen werden, so dass sich eine gewisse Anzahl von Stellplätzen (ggfs. durch Schrägparken) ergeben können. SPD/GAL signalisieren hierfür Zustimmung. Nun liegt es am Bezirksamtsleiter, die gegebene Situation und die eventuelle Umsetzung zu prüfen. Des weiteren muss in Betracht gezogen werden, ob und wo im Umfeld weitere Parkmöglichkeiten entstehen könnten.

 

CDU erfolgreich für die Kunst eingesetzt!

Die lang diskutierte Steinskulptur am Kuhmühlenteich/Straße „Immenhof“ von Frau Rückholt darf nun wenigstens erst einmal für ein Jahr erneut aufgestellt werden. Dies geht aus einem Schreiben der Kulturbehörde hervor, die auch die anfallenden Aufstell-und Abbaukosten übernehmen wird. Eigentlich sollte die im Juli letzten Jahres auf Selbstkosten aufgestellte Skulptur nur einmalig eine Woche bleiben. (s. NA, Oktober 2000) Doch außer der Kunstkommission konnte und wollte sich damit niemand zufrieden geben. Die CDU nahm sich der Sache an und setzte sich nachhaltig für die Steinskulptur ein. Mit Erfolg, wie man sieht!.

 

Nord ohne Anschluss!

Nach einer Anfrage der CDU-Fraktion muss der Bezirk Hamburg-Nord ein Armutszeugnis zugeben. In nur vier Jugendeinrichtungen existiert jeweils ein Internetanschluss, zwei Anschlüsse davon nicht einmal in staatlichen Jugendeinrichtungen! Geht man nach den Zahlen, leben in Nord 34.279 Menschen unter 18 Jahren! Doch wo bleiben die Anreize für diese jungen Leute? Die CDU hatte in diesem Zusammenhang im letzten Jahr einen Antrag für Sondermittel gestellt. Doch wurde dieser von SPD/GAL abgelehnt!

Der zweitgrößte Bezirk in Hamburg wird von anderen Bezirken meilenweit überholt. Dort steigen Förderungen solcher Internetanschlüsse kontinuierlich.

Die CDU ist der Ansicht, der Bezirksamtsleiter steht für „no future in Hamburg-Nord“!!

 

 

 


 

 

KURZ UND BÜNDIG

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion außerdem noch parlamentarische Initiativen ergriffen:

Flughafenzaunstraße

 

Neues Elternbeitragssystem für Kindertageseinrichtungen

 

Lärmschutz-Gleisanlage am S-Bahnhof Kornweg

 

U-Bahn Kiwittsmoor

 

Alternative Wohnprojekte im Bebauunsplangebiet Langenhorn 67

 

 

Wenn Sie an einem der o.g. Themen Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle (Tel. 465371) oder informieren Sie sich unter :

www.cdu-nord.de