+++ Schulentwicklungsplanung - Stellungnahmen bis zum 07.12.04 möglich +++Patenschaften für öffentliche Flächen + + + "wellcome” in Hamburg-Nord nicht willkommen +++ Bauarbeiten Borsteler Chaussee +++ Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord +++ Verliert Ohlsdorf seine einzige Hundewiese?...



Nord Mail

Ausgabe 06/2004

12.11.2004

Inhalt

Schulentwicklungsplanung
Patenschaften für öffentliche Flächen
"wellcome” in Hamburg-Nord nicht willkommen
Bauarbeiten Borsteler Chaussee
Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Verliert Ohlsdorf seine einzige Hundewiese?
Kurz und Bündig

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion außerdem noch parlamentarische Initiativen ergriffen:

Umgang mit erkrankten Straßenbäumen und Bäumen in Grünanlagen 

Baumfällarbeiten in der Straße Kleine Horst bei der S-Bahnbrücke 

Beschilderung für abgesackte Sieleinläufe 

Parkscheinautomat Tarpenbekstraße 

Unfallgefahr an der Kreuzung Nedderfeld/ Tarpenbekstraße

 

Termine

22.11.2004, 18.00 Uhr

06.12.2004, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzungen des

Ortsausschusses Fuhlsbüttel

(Ortsamt, Hummelsbütteler Landstr. 46)

 

29.11.2004, 18.00 Uhr 

Öffentliche Sitzungen des

Ortsausschusses Barmbek/Uhlenhorst

(Ortsamt, Flachsland 23)

 

29.11.2004, 18.00 Uhr 

Öffentliche Sitzungen des

Kerngebietsauschusses

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

 

09.12.2004 

17.00 - 18.00 Uhr

Bürgersprechstunde mit der CDU-Abgeordneten Christine Brüggemann im Bezirksamt, Raum S 26/ 27

18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung der Bezirksversammlung

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

 

10.12.2004 

Nächste Ausgabe des Nord Mails

 


Impressum

Herausgeber: CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord,

Lokstedter Weg 24, 20251 HH,

Tel. 040-46 53 71,
Fax
040-46 35 63
Email
: NA-Redaktion@cdu-nord.de
Internet:
www.cdu-nord.de

V.i.S.d.P.:

Dr. Andreas Schott Fraktionsvorsitzender;

Redaktion: Diep; Schu; Ber; Scho

 

 

Schulentwicklungsplanung
Stellungnahmen bis zum 07.12.04 möglich

 

Anfang November hat die Bildungsbehörde ihren Vorschlag für den Schulentwicklungsplan bis 2015 vorgelegt. Darin empfiehlt sie, auf 23 der insgesamt  330 Hamburger Schulen zu verzichten. Für 30 Schulen werden strukturelle Veränderungen vorgeschlagen.

Für die Schulen im Bezirksamtsbereich Hamburg-Nord beinhaltet dieser Planungsvorschlag Folgendes:

· Aufgabe des Grundschulangebots an den Standorten Wolfgang-Borchert-Schule, Tieloh und Flughafenstraße.

· Schließung der Standorte Meerweinstraße, Langenfort, Ifflandstraße und Uhlenhorst-Barmbek.

· Zusammenlegung des Standorts Carl-Cohn-Straße mit der Schule Sengelmannstraße sowie Einrichtung der Schule Ballerstaedtweg als Zweigstelle der Schule Heinrich-Helbing-Straße.

Bei der Verlagerung ganzer Klassenzüge an andere Standorte wird dafür Sorge getragen, bestehende Klassenverbände zu erhalten. Auch Schulpartnerschaften oder Schulprojekte wie  Musik-Arbeitsgruppen können am neuen Standort weitergeführt werden.

Aufgrund der gesunkenen Schülerzahlen (-40.000 in den letzten 20 Jahren) führt an Strukturveränderungen kein Weg vorbei. Hamburg kann es sich nicht leisten, weiterhin große Summen für den Unterhalt zum Teil leer stehender Schulen auszugeben. Alle verfügbaren Mittel müssen auf eine qualifizierte Unterrichtsversorgung konzentriert werden. Noch sind keine Entscheidungen gefallen. Bis Anfang Dezember haben alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Argumente vorzutragen.


Patenschaften für öffentliche Flächen

Engagement von Bürgern, Vereinen und Geschäften ist wichtig

 

Für das Ziel einer sauberen Stadt ist ehrenamtliches Engagement unverzichtbar. Bei der Bepflanzung einzelner Betonringe oder Baumscheiben zeigt sich z.B. die Freude einiger Mitbürger, ihre Stadt zu verschönern und sauber zu halten und damit auch den öffentlichen Haushalt zu entlasten.

In einem aktuellen Antrag setzt sich die CDU-Bezirksfraktion deshalb dafür ein, dass das Bezirksamt öffentlichkeitswirksam für solche Patenschaften werben möge.

Personen, Vereine, Geschäfte, Institutionen und auch Firmen sollen für diese Patenschaften gewonnen werden. Ziel ist die Verschönerung oder Sauberhaltung und damit mehr Attraktivität von Grünanlagen, Spielplätzen und Straßenbegleitgrün im Bezirksamtsbereich Hamburg-Nord.

Mit gutem Beispiel ging die Wichern Baugesellschaft aus Barmbek-Nord voran. Ein 1.400 qm großes Gelände gestaltete sie zu einem Park um und übernimmt in den kommenden 10 Jahren die Pflege.

Aber auch im kleineren Rahmen kann man aktiv werden. Zwei sieben und neun Jahre alte Brüder aus Fuhlsbüttel pflegen und bepflanzen die Grünfläche vor ihrem Haus in der Rübenhofstraße. Das Gartenbauamt des Bezirks Nord hat diese Eigeninitiative für ein schön gepflegtes Straßenbeet gerne genehmigt. Das sollte Nachahmer finden!


"wellcome” in Hamburg-Nord nicht willkommen

Der Jugendhilfeausschuss in Hamburg-Nord hat gegen die Stimmen der CDU-Fraktion einen Antrag auf Restmittel für ein hervorragendes Projekt abgelehnt. Das Projekt „wellcome“ leistet praktische Hilfen für Familien nach der Geburt. Dieses Angebot der Katholischen Frauen- und Familienbildungsstätte arbeitet hauptsächlich mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

Mit den beantragten  3.900,- Euro  hätten zwölf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen die Betreuung von jungen Familien nach der Geburt fortsetzen können. Die Finanzierung wurde von SPD, GAL und den freien Trägern abgelehnt, obwohl die Arbeit, die dort von den Ehrenamtlichen geleistet wird, unumstritten ist und eine hohe öffentliche Akzeptanz hat.

Kein Träger kann mit so geringen öffentlichen Mitteln eine so umfangreiche Betreuung von jungen Familien kurz nach der Geburt ihres Kindes leisten. Dies ist nur durch das Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen möglich.

Die Entscheidung von SPD, GAL und den freien Trägern gefährdet dieses unterstützenswerte Projekt in seiner Existenz und stößt alle Menschen vor den Kopf, die sich unentgeltlich um das Gemeinwohl kümmern. 

 

Die vom Bezirksamt Hamburg-Nord beabsichtigte Vollsperrung der Borsteler Chaussee für circa vier Wochen in der Vorweihnachtszeit stieß zu Recht auf heftige Kritik. Das Baustellenmanagement des Bezirksamtes ist nicht nachvollziehbar. Jeder weiß, wie schwer es die ansässigen Geschäftsleute in Groß Borstel haben.

Auf Antrag der CDU-Fraktion im Kerngebietsausschuss wurde das Bezirksamt aufgefordert, den Schaden für die anliegenden Geschäfte so klein wie möglich zu halten.

Aufgrund von Protesten der Geschäftsleute hat das Bezirksamt Nord mittlerweile zugesichert, dass die ursprünglich geplante rund vierwöchige Vollsperrung auf circa zwei Tage begrenzt werden soll. Ein Teilabschnitt soll nun erst im nächsten Jahr realisiert werden.

 


Bauarbeiten Borsteler Chaussee

CDU kritisiert Baustellenmanagement des Bezirksamtes

Die vom Bezirksamt Hamburg-Nord beabsichtigte Vollsperrung der Borsteler Chaussee für circa vier Wochen in der Vorweihnachtszeit stieß zu Recht auf heftige Kritik. Das Baustellenmanagement des Bezirksamtes ist nicht nachvollziehbar. Jeder weiß, wie schwer es die ansässigen Geschäftsleute in Groß Borstel haben.

Auf Antrag der CDU-Fraktion im Kerngebietsausschuss wurde das Bezirksamt aufgefordert, den Schaden für die anliegenden Geschäfte so klein wie möglich zu halten.

Aufgrund von Protesten der Geschäftsleute hat das Bezirksamt Nord mittlerweile zugesichert, dass die ursprünglich geplante rund vierwöchige Vollsperrung auf circa zwei Tage begrenzt werden soll. Ein Teilabschnitt soll nun erst im nächsten Jahr realisiert werden. 


Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

 

Die Bezirksversammlung beschloss im Oktober eine jährliche kulturelle Auszeichnung. Der „Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord“ ist mit 2.000,- Euro dotiert und wird erstmalig für das Jahr 2004 vergeben.

Er soll für eine beispielhafte kulturelle Initiative, ein künstlerisches Projekt oder eine künstlerische Arbeit mit Bezug zum Bezirk Nord verliehen werden. Preiswürdig sind insbesondere Projekte oder Arbeiten, die einen Impuls für die kulturelle Entwicklung des Bezirks setzen und einen gesellschaftlichen Zeitbezug erkennen lassen. Kulturelle Initiativen, Künstler und Bürger aus Hamburg-Nord können Vorschläge beim Ausschuss für Kultur und Sport einreichen.


Verliert Ohlsdorf seine einzige Hundewiese?

   

Ohlsdorfer Bürger befürchten eine Bebauung der zur Zeit als Hundewiese genutzten Fläche an der Beisserstraße/ Ecke Kerbelweg. Die einzige Frei-Auslaufmöglichkeit für Hunde in Ohlsdorfs Süden würde ersatzlos wegfallen. Die CDU-Fraktion hat zur Klärung eine Anfrage eingereicht.