+++ Hunde an die Leine !? +++ Güterumgehungsbahn + + + Bezirklicher Kulturpreis für das Stadtteilbüro Dulsberg + + +CDU op Platt in't Radio + + + Bebauungsplanverfahren + + + Arbeiten am Gehweg
soll das etwa so bleiben?!
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Nord Mail


20.05.2005

Inhalt

Hunde an die Leine !?
19 Hektar Auslaufflächen in Hamburg-Nord

 Güterumgehungsbahn

Bezirklicher Kulturpreis für das Stadtteilbüro Dulsberg

CDU op Platt in't Radio

Bebauungsplanverfahren
   
Arbeiten am Gehweg
Soll das etwa so bleiben?!

Kurz und Bündig

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion außerdem noch parlamentarische Initiativen ergriffen:

Straßenschilder im Kreuzungsbereich Alsterkrugchaussee/ Langenhorner Chaussee/ Erdkampsweg

Langenhorner Chaussee 166: Aufstellung eines Müllbehältnisses und Ampelschaltung

Hundeauslaufflächen in Hamburg-Nord

Instandsetzungen im Gehwegbereich: Quartier zwischen Goerne-, Heilwig- und Geffckenstraße sowie Erikastraße

Große Anfrage zur Zukunft der Alsterdorfer Sporthalle

 

Termine

23.05.2005, 18:00 Uhr
Ortsausschuss Barmbek/Uhlenhorst
(Ortsamt, Flachsland 23)

Ortsausschuss Fuhlsbüttel
(Ortsamt, Hummelsbütteler Landstr. 46)

30.05.2005, 18:00 Uhr
Kerngebietsausschuss
(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

13.06.2005, 18:00 Uhr
Ortsausschuss Barmbek/Uhlenhorst
(Ortsamt, Flachsland 23)

16.06.2005

17:00 - 18.00 Uhr
Bürgersprechstunde
mit dem CDU-Abgeordneten  
Richard Seelmaecker
 
im Bezirksamt, Raum S 26/27

18.00 Uhr
Bezirksversammlung
(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

17.06.2005

Nächste Ausgabe des Nord Mails

 


Impressum

Herausgeber: CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord,

Lokstedter Weg 24, 20251 HH,

Tel. 040-46 53 71,
Fax
040-46 35 63
Email
: NA-Redaktion@cdu-nord.de
Internet:
www.cdu-nord.de

V.i.S.d.P.:

Dr. Andreas Schott Fraktionsvorsitzender;

Redaktion: Schu; Ber; Scho, Ma

 

Hunde an die Leine !?
19 Hektar Auslaufflächen in Hamburg-Nord

 

Viele schlimme Vorfälle mit nicht angeleinten Hunden werden in nächster Zeit zu neuen schärferen gesetzlichen Vorschriften führen. Schon bisher gilt in allen Grün– und Erholungs- anlagen ein genereller Leinenzwang, sofern nicht ausdrücklich eine Auslauffläche ausgewiesen ist. Eine Anfrage der CDU Fraktion hat ergeben, dass es in Hamburg-Nord bereits Freilaufflächen mit einer Gesamtgröße von 19 Hektar gibt. Im einzelnen handelt es sich um folgende Flächen:

Kerngebiet:
Eppendorfer Park (südl. Teil) 3,60 ha
Grünzug Bebelallee 0,90 ha
City Nord 10,83 ha
Kellinghusenpark 0,08 ha
Stadtpark (Sierich. Gehölz) 0,17 ha

Barmbek-Uhlenhorst:
Bramfelder See - Seebek 0,47 ha
Dulsburg-Grünzug 0,26 ha
Fährhausstraße 0,70 ha
Immenhof - Kuhmühlenteich 0,90 ha

Fuhlsbüttel:
Wellingsbüttler Landstraße 0,46 ha
Fritz-Schuhmacher-Allee 0,31 ha
Kerbelweg 0,25 ha

Immerhin steht damit für jeden Hund im Schnitt mehr als doppelt soviel Auslauffläche zur Verfügung als Spielplatzfläche für Kinder. Grundsätzlich befürwortet die CDU, dass Hunden Freifläche zur Verfügung gestellt werden müssen. Allerdings lässt die Abwägung angesichts der großen Gefahren nicht zu, dass Hunde überall in Hamburg frei ausgeführt werden können. Durch ausgewiesene Freiflächen für Hunde ohne Leine wird die Gefahr von Angriffen vor allem für unsere Kleinen erheblich reduziert. Es ist richtig, daß weiter nach zusätzlichen Auslaufflächen dort gesucht wird, wo regional noch eine Unterversorgung besteht. In allen anderen Bereichen müssen Hundebesitzer in Zukunft mit einer konsequenten Durchsetzung des Leinenzwangs rechnen.

 


Güterumgehungsbahn

Am 19.04.05 fand eine öffentliche Anhörung des Verkehrsausschusses  zum Thema "Ertüchtigung der Güterumgehungsbahn" im überfüllten Saal der Bezirksversammlung statt. Sie führte zwar nicht zu einer befriedigenden Beantwortung der Fragen des Ausschusses und der Bürger  wohl  aber zu der klaren Erkenntnis, dass die Deutsche Bahn AG den Betroffenen über das zu kurz greifende Lärmsanierungsprogramm hinaus bislang nichts anzubieten hat.

Die Enttäuschung darüber entlud sich in einer gereizten Atmosphäre. Die Lebensqualität der Anwohner, der Wert ihrer Grundstücke und Häuser und nicht zuletzt ihre Gesundheit werden durch den Lärm der zusätzlichen Nutzung beeinträchtigt. Angeboten wird ihnen aber nur der sog. passive Lärmschutz: Ventilatoren

In den restlichen Räumen und im Freien würden sie weiterhin und in Zukunft noch stärker durch den Lärm belästigt werden. Die Anwohner fordern dagegen aktiven Lärmschutz, d.h. eine Schallschutzwand. Die Deutsche Bahn AG wendet dagegen ein, dass der Kosten-Nutzen-Index und damit die zu geringe Bebauungsdichte gegen eine Schallschutzmauer spreche.

Im Konsens mit den anderen Fraktionen hat sich die CDU stets für den aktiven Lärmschutz eingesetzt. Das Lärmsanierungsprogramm des Bundes reicht nicht aus. Alle Fraktionen schlugen einen Runden Tisch vor, an dem alle Beteiligten die weiteren Maßnahmen aushandeln sollen.

Die isolierte Betrachtung des Schienenlärms ist ohnehin unzureichend. Nicht nur die Güterumgehungsbahn, auch Straße, U-Bahn und Flughafen verursachen Lärm. Für die Anwohner ist ohnehin klar, dass sie zu den Maßnahmen aus dem Lärmsanierungsprogramm einen Eigenanteil von 25% beisteuern müssen. Sie können erwarten, dass ihr Geld richtig und sinnvoll investiert wird.


Bezirklicher Kulturpreis für das Stadtteilbüro Dulsberg

Erstmals hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord einen mit 2.000 Euro dotierten Kulturpreis vergeben. Im Rahmen einer Feierstunde am 28. April wurde der Preis durch den Vorsitzenden der Bezirksversammlung, Herrn Ulrich Grunwald, und den Präses des Zentralausschusses der Hamburgischen Bürgervereine, Herrn Michael Weidmann übergeben.

Der Kulturpreis ehrt einen Krimi-Wettbewerb mit Gunter Gerlach und mehreren Schulen, der zeigt wie die Kooperationen rund um das Stadtteilbüro in den vergangenen Jahren gewachsen sind. Die Arbeit des Stadtteilbüros im Zusammenhang mit dem Kulturhof Dulsberg hat das Kulturleben im Stadtteil bereichert, kulturelle Netzwerke entwickelt und zur kulturellen Bildung im Stadtteil beigetragen.

CDU op Platt in't Radio

Wat nich so allens ut een Groote Anfraag komen kann. Dor harr de CDU een Anfraag över "Plattdüütsch un Hamborg-Nord mookt". Un denn reep Silke Frakstein bi Gebhard Kraft an, de de Anfraag opschreewen harr. Wat he nich in't Radio wüll. "Klor", sä Kraft, dat mookt wi".

Un denn güng dat an'n Sünndag middag een heele halve Stünn op dat Hamborger Lokalradio 96,0 blots üm Plattdüütsch un wat de CDU dorför deit. Kraft verklaar dor, woans dat mit de Politik geiht, woans dat in Hamborg funktschoneert. Alles op Platt. "Dat hett Spooß mookt", funnen beide achteran.

 

Bebauungsplanverfahren

Mit Spannung wird erwartet, welche kulturelle Initiative oder welches künstlerische Projekt den Kulturpreis für Hamburg-Nord erhält. Am 28. April um 18:00 Uhr wird diese Auszeichnung mit Hamburg-Nord-Bezug im Sitzungssaal der Bezirksversammlung, Robert-Koch-Straße 18, erstmals verliehen.

Arbeiten am Gehweg
Soll das etwa so bleiben?!

Im Quartier zwischen Goerne-, Heilwig-, Geffcken- sowie Erikastraße sind in letzter Zeit Gehwege optisch sehr unvorteilhaft instandgesetzt worden. Die CDU-Fraktion fragt daher nach, ob es sich um provisorische oder endgültige Maßnahmen handelt.

Für die Zukunft muss geklärt werden, ob es nicht für das Stadtbild bessere, sichere und dennoch gleichgeeignete Ausbesserungsmöglichkeiten gibt.