Nord Mail 

Ausgabe Mai 2002

TERMINE

27.05.2002, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzungen des

Ortsausschusses Barmbek/Uhlenhorst

(Ortsamt, Flachsland 23)

27.05.2002, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzungen des

Ortsausschusses Fuhlsbüttel

(Ortsamt, Hummelsbütteler Landstr. 46)

03.06.2002, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzungen des

Kerngebietsauschusses

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

 

 

13.06.2002

17.00 - 18.00 Uhr

Bürgersprechstunde mit dem CDU-Abgeordneten Ulrich Grunwald im Bezirksamt, Raum S 26

18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung der Bezirksversammlung

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

14.06.2002

Nächste Ausgabe

Nord Mail






Impressum


Herausgeber:  

    CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Erikastraße 67, 20251 HH,
Tel. 040-465371, Fax 040-463563,
Email: NA-Redaktion@cdu-nord.de

,
Internet: http://www.cdu-nord.de

V.i.S.d.P.: 

Kai Voet van Vormizeele, Fraktionsvorsitzender; Redaktion: Diep, Ber, Schü, VvV

 

Bezirksamtsleiterwahl Hamburg-Nord

Weiter so reicht nicht !

Mit den Stimmen der rot-grünen Koalition ist am Donnerstagabend der bisherige Bezirksamtsleiter Mathias Frommann (SPD) wiedergewählt worden.
Die CDU machte nach der Wahl deutlich, dass sie sich einen Wechsel in der Amtsführung gewünscht hätte. Eine weitere Amtszeit für den jetzigen sozialdemokratischen Amtsinhaber, heißt eine Fortsetzung des „rot-grünen Miefs und Muffs“ der letzten Jahren. Hamburg-Nord braucht endlich einen tatkräftigen Bezirksbürgermeister der Probleme angeht und nicht einen rot-grünen Administrator, der sich als ideologisches Bollwerk gegen den Senat versteht.
Die Bilanz des bisherigen rot-grünen Bezirksamtsleiters ist mehr als dürftig.
Hamburg-Nord hat so gut wie keine Flächenreserven für das Gewerbe (letzter Platz unter den Hamburger Bezirken). Statt die Ärmel hoch zu krempeln und für einen entsprechendes Angebot für steuerzahlendes Gewerbe zu sorgen, frönte die rot-grüne Verwaltung lieber dem wichtigen Projekt einer Ansiedlung eines Bauwagensplatzes.
Während der neue Senat alles unternimmt damit in Hamburg neuer bezahlbarer Wohnraum für Familien entsteht, verweigert sich der Bezirk Nord und lehnt die einzige Fläche im Rahmen des Wohnungsbauprogramms in Barmbek ab.
Andere Bezirke arbeiten mit Konsequenz die vielen Eingaben der Poller-Hotline ab, in Hamburg-Nord wird latenter Widerstand zum Prinzip erhoben.
Die Müllberge im Stadtpark und in anderen Grünanlagen wachsen und Herr Frommann gibt Gutachten in Auftrag, wo die Müllberge herkommen. Der von ihm groß angekündigte Verein für die Sauberkeit in Hamburg-Nord kommt nicht mal über die Vereinsgründungphase hinaus. Viel
„Ankündigunsluft“, wenig Taten.
Die Menschen in Hamburg-Nord haben endlich einen Bezirksbürgermeister verdient, der ihre Interessen versteht und vertritt und brauchen nicht den ideologischen Mief von gestern.

Schade, dass sich die FDP derweilen als Junior-Partner in das rot-grüne Bündnis mit eingereiht hat. Wir sind gespannt, welchen politischen Preis die SPD dafür gezahlt hat.

 

Quo vadis Ohkamp?

Der Ohkamp beschäftigt weiterhin die Gemüter. In der Nord Aktuell-Ausgabe im Februar hieß es noch, dass die Möglichkeit des Kreisverkehrs im Bereich der Straßen Ohkamp, Kleekamp und Heisterkamp, die Straßenverengungen und eine Tempo-30-Zone angedacht seien. Dabei lehnten die Fraktionen der CDU, Partei Rechtsstaatlicher Offensive und FDP einen Antrag der SPD und GAL ab, der die Erhaltung einer Ampel vorsah und somit die Tempo-30-Zone unmöglich machen würde. Nun aber kommt es wieder einmal ganz anders. Die SPD möchte nun einfach den Ohkamp in eine Einbahnstraße verwandeln. Überhaupt nicht beachtend, dass der Verkehr so nicht ruhig gestellt wird, sondern eher noch in die umliegenden Straßen abweicht. Die SPD nennt alles andere Geldverschwendung. Da hat wohl jemand nichts dazu gelernt! Da war selbst der Kooperationspartner GAL irritiert, ob des so „intelligenten“ Vorschlages.

Historische Häuser-
dem Untergang geweiht?

Sicherlich gehören baufällige Häuser abgerissen. Auch ist nichts dagegen einzuwenden, wenn nicht mehr erhaltenswerte Häuser abgerissen werden. Doch gehörten leider in den letzten Jahren auch Häuser dazu, die zwar nicht denkmalschutzwürdig, aber zur Identität des Stadtteils geworden sind. So wie der Kutscherkrug von ca. 1767, die alten Arbeiterhäuser oder „Schloss Erdkamp“. Leider ist der Ortsausschuss nicht immer über Abrisse vorab informiert worden, sondern musste dies oft aus der Presse erfahren. Aus diesem Grunde stellte die CDU-Fraktion nun eine Anfrage, mit der festgestellt werden sollte, welche Gebäude noch von vor 1930 stammen, ob davon eventuell welche unter Denkmalschutz gestellt werden können und ob weitere Pläne für Abrisse dieser Gebäude existieren? Nicht alles, was alt ist, sollte verschwinden. Die Geschichte lebt auch mit den Häusern. Beides sollte gewahrt bleiben. Leider existieren bis zu fünfzehntausend Bauakten mit keinerlei Aussagen bezüglich Denkmalschutz. Nun muss dafür das Denkmalschutzamt herangezogen werden. Der Ortsausschuss folgte der CDU und will in den nächsten Sitzungen das weitere Vorgehen diskutieren.

 

Immer auf sicherem Boden

Dies ist zwar nur eine kleine Meldung, für viele aber nicht ganz unbedeutend. Entlang des Bahndammes zwischen dem Bahnhof Kiwittsmoor und der Straße Voßberger Moor führt ein Weg, der allerdings besonders in den Regenzeiten stark matschig und kaum begehbar ist. Dieser Weg wird jedoch ständig von den Benutzern des Personennahverkehrs genutzt. Die CDU-Fraktion hat deshalb den Ortsamtsleiter gebeten, diesen Weg zu pflastern. Nur ein Plattenweg garantiert den sicheren Heimweg, besonders auch für ältere Menschen.

 

Kein Lob für Bürgerfreundlichkeit

Die Situation am Fuhlsbütteler Bahnhof bezüglich der noch bestehenden Parkplätze gestaltet sich schwieriger als angenommen. Kann schon im jetzigen Zustand von einer Überfüllung des Parkraumes gesprochen werden, so sieht die Zukunft nicht rosiger aus. Ein Vorhaben der Liegenschaft des Bezirksamtes sieht vor, dass der 2.200 qm² große Parkraum Ecke Fliederweg und Hummelsbütteler Landstraße an einen Zahnarzt verkauft wird. Dieser plant Praxis und private Wohnungen. Dies bedeutet gleichzeitig Verlust von ca. 31 Parkplätzen, auch für die Nutzer der privaten Wohnungen! Bei der Besprechung im Ortsausschuss hatte nur die CDU-Fraktion Bedenken, die sich besonders die Frage stellte, wo die Autos bleiben sollen, die von HVV-Benutzern, Kunden in Fuhlsbüttel und vielen Ortsamtsangestellten untergebracht werden müssen?

Für einen Ausgleich gab es keinen wirklich diskutablen Vorschlag. Die Liegenschaft bot drei alternative Plätze an, die sich jedoch in Privatbesitz befinden...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KURZ UND BÜNDIG

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion außerdem noch parlamentarische Initiativen ergriffen:

 

Künftige Nutzung der Liegenschaftsfläche an der Oberaltenallee

 

Baustellenverkehr im Zusammenhang mit der Realisierung des B-Planes BN 13 (Neubau AK Barmbek)

 

Informationen zu abgelehnten Bauanträgen II

 

Zusätzliche Parkplätze für den Foorthkamp

 

Bahnbrücke über der Straße Hohe Liedt

 

Uhr am Bus-Bahnhof Barmbek

 

Flugbenzintransporte durch Groß Borstel

 

Altpapier und Glascontainer im Ortsamtsbereich

 

 

Wenn Sie an einem der o.g. Themen Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle (Tel. 465371) oder informieren Sie sich unter :

www.cdu-nord.de