+++ Ergebnisse der Schulentwicklungsplanung - Planungsgrundlage für die nächsten Jahre +++Bewachung von Fahrrädern an Bahnhöfen - Sinnvolle 1-Euro-Jobs zur Stärkung des Radverkehrs + + + Hundefreilaufflächen für ein friedliches Nebeneinander + + +Schäden durch Laubbläser + + + Wohnbauflächen für Familien...



Nord Mail

Ausgabe 01/2005

14.01.2005

Inhalt

Ergebnisse der Schulentwicklungsplanung - Planungsgrundlage für die nächsten Jahre
Bewachung von Fahrrädern an Bahnhöfen - Sinnvolle 1-Euro-Jobs zur Stärkung des Radverkehrs
Hundefreilaufflächen für ein friedliches Nebeneinander 

Schäden durch Laubbläser
 Wohnbauflächen für Familien
Kurz und Bündig

Zu folgenden Themen hat die CDU-Fraktion außerdem noch parlamentarische Initiativen ergriffen:

Keine Schließung der Bücherhalle Dulsberg.

Bauwagenplatz am Elligersweg

Besetzung der bezirklichen Beiräte

Baustelle an der S-Bahnbrücke Landwehr

EKZ Hamburger Straße - Entwicklungsplanung 

Zukunftsfähigkeit des Sports stärken

Termine

17.01.2005, 18.00 Uhr

07.02.05, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzungen des

Kerngebietsauschusses

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17)

24.01.2005, 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung des

Ortsausschusses Barmbek/Uhlenhorst

(Ortsamt, Flachsland 23)

31.01.05

Öffentliche Sitzung des

Ortsausschusses Fuhlsbüttel

(Ortsamt, Hummelsbütteler Landstr. 46)

10.02.2005

17.00 - 18.00 Uhr

Bürgersprechstunde mit der CDU-Abgeordneten Helga Röder im Bezirksamt, Raum S 26/27

18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung der Bezirksversammlung

(Bezirksamt, Eingang Robert-Koch-Straße 17) 

11.02.2005

Nächste Ausgabe des Nord Mails

 


Impressum

Herausgeber: CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord,

Lokstedter Weg 24, 20251 HH,

Tel. 040-46 53 71,
Fax
040-46 35 63
Email
: NA-Redaktion@cdu-nord.de
Internet:
www.cdu-nord.de

V.i.S.d.P.:

Dr. Andreas Schott Fraktionsvorsitzender;

Redaktion: Schu; Ber; Scho, Ma

 


Ergebnisse der Schulentwicklungsplanung
Planungsgrundlage für die nächsten Jahre

 

Mit dem Beschluss über die Schulentwicklungsplanung Anfang Januar kommt es für eine Reihe von Schulen auch im Bezirk Nord zu einschneidenden Änderungen. Die Sorgen der Betroffenen sind verständlich und das Engagement gerade vieler Schüler für „ihre“ Schule verdient Respekt. Leider waren angesichts der stark gesunkenen Schülerzahlen der großen Überkapazitäten im Raumbestand Änderungen unumgänglich. Bildungsrelevante und wirtschaftliche Argumente sind nach einem breiten Beteiligungsprozess bei der Entscheidung berücksichtigt worden. Es ist erfreulich, dass die Notwendigkeit der Reformen im Schulwesen immer mehr erkannt wird.

Fünf Schulstandorte im Bezirk Hamburg Nord werden nach der Planung aufgegeben. Anders als ursprünglich geplant, wird die Carl-Cohn-Schule bestehen bleiben. Die CDU-Fraktion begrüßt dies als vernünftige Lösung.

Ein guter Kompromiss wurde auch für die Grundschule Meerweinstraße im Quartier Jarrestadt gefunden. Sie wird unter einer Schulleitung mit der Grundschule Winterhude zusammengelegt. Nun kann das Schulangebot dort auf Dauer weitergeführt werden, wenn für die Schulstufen die Mindestzügigkeiten jeweils erreicht werden.

Auch die Schule Ballerstaedtweg in Ohlsdorf erhält eine langfristige Perspektive. Sie wird künftig als Zweigstelle einer der benachbarten Schulen weitergeführt.

An der Schule Tieloh entfällt das Grundschulangebot, aber sie wird als Haupt– und Realschule bestehen bleiben. Mittelfristig werden die Schulen Krohnstieg und Langenhorn zu einer Grund-, Haupt– und Realschule zusammengelegt.

Gerade für das Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek kommt es jetzt darauf an, dass die besonderen Profile dieser Schule, insbesondere die Schachgruppe, an anderen Standorten zukunftsfähig verankert werden. Die CDU-Fraktion wird dies unterstützen.

Bewachung von Fahrrädern an Bahnhöfen
Sinnvolle 1-Euro-Jobs zur Stärkung des Radverkehrs

 

Die an U- und S-Bahnhöfen in Hamburg-Nord abgestellten Fahrräder könnten im Rahmen einer gemeinnützigen Arbeit bewacht werden. Dafür setzt sich die CDU-Bezirksfraktion ein.

Die Bundesagentur für Arbeit fördert verschiedene freiwillige gemeinnützige Arbeiten im Rahmen sogenannter 1-Euro-Jobs. In der Vergangenheit wurden gute Erfahrungen mit der Bewachung von Schüler-Fahrrädern auf einem Schulgelände gemacht. Durch die Bewachung sanken die zuvor horrenden Diebstahlszahlen nahezu auf Null.

Daher liegt es nahe, eine solche Bewachung auch auf die an Bahnhöfen abgestellten Fahrräder auszudehnen. Angesichts hoher Diebstahlszahlen könnten noch mehr Bürger zum Umstieg auf das Fahrrad bewegt werden. Solche Maßnahmen könnten sinnvoll ausgebaut werde, z.B. durch die Reparatur oder Pflege von Fahrrädern. Ab 2005 ist diese gemeinnützige Arbeit nicht mehr freiwillig, sondern Pflicht für arbeitsfähige Hilfeempfänger. Wesentlich mehr Personen stehen für solche Maßnahmen seit dem 01.01.05 zur Verfügung. Mit diesem Angebot kann auch Befürchtungen entgegen getreten werden, dass nicht genügend Stellen bereitstünden.


Hundefreilaufflächen für ein friedliches Nebeneinander

Das Verbot, Hunde frei laufen zu lassen, wurde bisher wenig befolgt. Es gab relativ selten ernste Konflikte zwischen Mensch und Hund, so dass es über Jahrzehnte nicht durchgesetzt wurde.

Der Leinenzwang, eine Verordnung aus dem Jahr 1975, dient zum einen dem Schutz der öffentlichen Grünanlagen. Zum anderen sollen Menschen geschützt werden, die unbelästigt von leckenden und anspringenden Hunden ihren Parkbesuch genießen möchten. Gerade in sensiblen Bereichen wie z.B. Kinderspielplätzen oder Naturschutzgebieten muß diese Verordnung in Zukunft durchgesetzt werden. Für einen gerechten Interessenausgleich ist vorgesehen, dass Hundeauslaufflächen ausgewiesen werden können. Von dieser Möglichkeit wurde bisher wenig Gebrauch gemacht, da auch der Leinenzwang kaum durchgesetzt wurde.

Vor diesem Hintergrund beantragt die CDU-Fraktion, dass das Alstertal von der Ohlsdorfer Schleuse bis zur Wandsbeker Bezirksgrenze als Auslauffläche für Hunde ausgewiesen wird. Ausgenommen werden sollen Spielplätze, Biotope, Natur- und Vogelschutzgebiete sowie Liegewiesen.

Das Alstertal ist weitläufig und birgt daher kaum Konfliktpotential.

Im Kerngebietsausschuss (KGA) hat sich gezeigt, dass das Ausweisen von Freilaufflächen ein konstruktiver Vorschlag ist, der allen Interessenlagen gerecht wird. In einem interfraktionellem Antrag wird eine Hundefreilauffläche im Eppendorfer Park gefordert.

Eine weitere Auslauffläche hat die CDU-Fraktion im KGA für den Hayns-Park an der Ludolfstraße beantragt.


Schäden durch Laubbläser

Wenn mit Motorbläsern oder Kehrgerät Privatanwesen gereinigt werden, kann man oft beobachten, dass der Kehricht auf die Gehwege geblasen wird und nur selten eingesammelt wird. Zum Teil wird dieser Abfall - Dreck oder Laub - auf die Fahrbahnen geblasen und dort oft großräumig verteilt. Passanten, Radler und Autofahrer werden behindert. Verwehungen tragen das Laub bis in andere Gärten. Siele können verstopfen und das Laub kann bei Regen zu Straßenglätte führen. Zudem führt das häufige Abblasen der Gehwege zu Niveau-Unterschieden zwischen Gehwegplatten und Randbereichen (Unfallgefahr), sowie zu Erdabtragungen im Begleitgrün.

Diese Arbeitsweise belastet nicht nur die Reinhaltung, sondern damit auch die Finanzen der Stadt. Vor diesem Hintergrund lässt die CDU-Fraktion klären, welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können.


Wohnbauflächen für Familien

Neue Wohnbauflächen sieht der beschlossene Bebauungsplan „Ohlsdorf 13“ vor. Die Fläche des Bebauungsplanes wird umschlossen von den Straßen Rübenkamp, Fuhlsbüttler Straße und Feuerbergstraße.

Es ist vorgesehen, dort Wohnungen in Einzel-, Doppel- oder Reihenhäusern für Familien entstehen zu lassen. Gerade solche Wohnungen werden dringend gebraucht, um eine Abwanderung von Familien in des Hamburger Umland zu verhindern.