CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Bürger bei der Planung von Fahrradstraßen beteiligen

 

Fahrradstraßen

 

Im Juli diesen Jahres hat der Senat die Planung von Fahrradstraßen rund um die Außenalster bekanntgegeben. Im Bezirk Nord sind dafür die Bellevue, die Fährhausstraße, die Schöne Aussicht und das Eduard-Rhein-Ufer vorgesehen. Auch wenn diese Pläne auf den ersten Blick vor allem für Radfahrer attraktiv erscheinen, könnten sich Nachteile für die Anwohner ergeben: Parkplätze und Bäume könnten womöglich wegfallen, angrenzende Straßen stärker frequentiert werden. Damit solche Bedenken der Anwohner frühzeitig im Planungsprozess berücksichtigt werden können, fordert die CDU eine Planungswerkstatt. Hier könnten sich alle Bürger in einem moderierten Verfahren beteiligen und ihre Ideen einbringen. Nachdem der Senat bereits am nahegelegenen Mühlenkamp harten Gegenwind für sein Busbeschleuni-
gungsprogramm geerntet hat, sollte er nun daraus lernen und die Bevölkerung von Anfang an mit in die Pläne einbeziehen.

Parkplätze in der Papenhuder Straße sind bald passé

 

Papenhuder-Strasse 2

Nachdem das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats bereits in vielen Stadtteilen Baustellenchaos und Anwohnerfrust gebracht hat, drohen nun weitere Veränderungen auf der Uhlenhorst: Für rund 1,6 Millionen Euro sollen die Busse Vorrang an den Ampeln erhalten und Schutzstreifen für Radfahrer entstehen. Im Zuge dessen soll in Zukunft jedoch nur noch das Längsparken erlaubt sein. Das kostet im Hofweg und der Papenhuder Straße rund 35 Parkplätze und wird Anwohner und Gewerbetreibende erheblich belasten. Die CDU will die Pläne daher so schnell wie möglich stoppen. Es kann nicht sein, dass Millionen Steuergelder für unsinnige Verkehrsprojekte ausgegeben werden, die zu Lasten der Lebensqualität in den Quartieren gehen. Aber scheinbar hat der Senat trotz der Proteste am Mühlenkamp nichts dazugelernt – eine echte Bürgerbeteiligung ist nämlich auch dieses Mal nicht vorgesehen.

Grillzonen werden nicht mehr kontrolliert

 

Alster-Muell

Die Wiesen rund um die Alster und im Stadtpark sind bei vielen Hamburgern zum Grillen beliebt.Damit die Grünflächen jedoch nicht vermüllen, ist das Grillen nur in ausgewiesenen Grillzonen erlaubt, die spezielle Container zur Entsorgung der Einweggrills und der übrigen Müllmengen haben.
Wie bei den meisten Vorschriften ist es auch hier: Sie wirken nur, wenn sie kontrolliert werden. Der SPD-Senat hat die Kontrolle der Grillzonen nun jedoch eingestellt, da der Bezirkliche Ordnungsdienst, zu dessen Aufgaben die Kontrollgänge gehörten, abgeschafft wurde. Der Vermüllung wird dadurch leider Tür und Tor geöffnet.

Einkaufen in Barmbek ohne Parkplatz?

 

Parkplatz Globetrotter


 

Der Bahnhof in Barmbek wird modernisiert, die Parklätze reduziert. Zumindest wenn es nach SPD und FDP geht. Obwohl während des Bahnhofumbaus nur die Hälfte der Parkplätze zur Verfügung stehen werden, haben die Fraktionen die Nutzung des Bert-Kaempfert-Platzes als Ersatzfläche abgelehnt. Für die Geschäfte vor Ort bedeutet dies womöglich starke Umsatzeinbußen, da viele Kunden ohne Parkplätze auf andere Läden ausweichen werden.

 

Die ablehnende Haltung von SPD und FDP in dieser Sache ist unverständlich. Die Behauptung, auf dem Bert-Kaempfert-Platz fänden zu viele Veranstaltungen statt, lässt die CDU-Fraktion nun in einer Anfrage an das Bezirksamt prüfen und hofft, dass die Fläche doch noch für ausreichend Parkplätze nutzbar gemacht werden kann.

© CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord 2018