CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Bäume sollen für Busse fallen

 

Borgweg

 

In einer dicht besiedelten Großstadt wie Hamburg sind Grünflächen und Bäume besonders wichtig. Gerade für viele Winterhuder und Barmbeker, aber auch für alle Hamburger, ist der Stadtpark eine Möglichkeit, schnell Erholung in der Natur zu finden. Auch rund um den Stadtpark wurden nach den Plänen des damaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher zahlreiche Bäume gepflanzt, die ein Gesamtkonzept bilden. Nun sollen mehrere dieser über 100 Jahre alten Eichen gefällt werden, die auf der Mittelinsel am  Borgweg stehen, um die Bushaltestelle dorthin zu verlegen. Für die Planungen im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms könnten außerdem bis zu 40 Parkplätze wegfallen. Die CDU lehnt diese Maßnahmen entschieden ab und fordert den Stopp der Planungen, damit die wunderschönen Eichen und die für das Quartier nötigen Stellplätze erhalten bleiben. In der Sitzung der Bezirksversammlung am 12. Januar wird darüber abgestimmt.

Rot-Grün stimmt gegen neue Bäume

 

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Unzählige große und alte Bäumen prägen das Stadtbild Hamburgs und sorgen als eine Art grüne Lunge für frische Luft. Leider müssen aus verschiedenen Gründen an einigen Stellen immer wieder Bäume gefällt werden. In den letzten beiden Jahren  waren es rund 400 Bäume, die der Motorsäge zum Opfer fielen. Als Ersatz für die gefällten Bäume wurden leider nicht annähernd so viele neu gepflanzt. Aus diesem Grund hatte die CDU im Umweltausschuss beantragt, bis Ende des Jahres zumindest 100 neue Bäume nachzupflanzen und in Zukunft jeden gefällten Baum an anderer Stelle zu ersetzen. Obwohl es für diesen Vorschlag auch starken Zuspruch von BUND und NABU gab, wurde er von Grünen und SPD abgelehnt. Vor allem von den Grünen, die eigentlich als Umweltpartei bekannt sind, ist diese Haltung nicht nachzuvollziehen.

Volkinitiative gegen Busbeschleunigung gestartet

Unterschriftsliste Stopp des BusbeschleunigungsprogrammsbstVO 2014 10 17  1 .pdf

Lässt sich das stadtweit viel diskutierte Busbeschleunigungsprogramm doch noch stoppen? Die Bürgerinitiativen „Unser Mühlenkamp“ und „Unsere Uhlenhorst“ geben die Hoffnung nicht auf und haben nun gemeinsam eine Volksinitiative angemeldet. Ihr Ziel ist es, die Zerstörung der Quartiere in Winterhude und Uhlenhorst zu verhindern, die durch das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats droht. Statt der millionenschweren geplanten Umbaumaßnahmen an Straßen, Fahrradwegen und Bürgersteigen schlägt die Initiative intelligente Alternativen zur Geschwindigkeitsverbesserung der Busse vor: Fahrkartenautomaten an den Haltestellten und der Verkauf von E-Tickets könnten die Haltezeiten verkürzen und wären kostengünstiger und ohne große Eingriffe in die Straßenzüge umzusetzen. Außerdem fordert die Initiative, bei den weiteren bevorstehenden Planungen die Bürger miteinzubeziehen. Die CDU-Fraktion unterstützt die Volksinitiative und hilft beim Unterschriftensammeln. Unterschreiben können übrigens alle wahlberechtigten Bürger mit Erstwohnsitz in Hamburg, also auch Eimsbütteler, Volksdorfer oder Blankeneser. Weitere Informationen, Ansprechpartner und Unterschriftenlisten zum Download gibt es unter www.unser-mühlenkamp.de sowie unter https://www.facebook.com/unsere.uhlenhorst

Abstimmung zur Busbeschleunigung auf der Uhlenhorst wegen großem Andrang verschoben

Literaturhaus-3

Am vergangenen Montag war es soweit: Auf der Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg-Hohenfelde sollte eine Entscheidung über das geplante Busbeschleunigungsprogramm in der Papenhuder Straße gefällt werden. Der Andrang durch besorgte Bürger war jedoch derartig groß, dass es nicht genügend Platz für alle Interessierten im Literaturhaus gab. Mehrere hundert Personen konnten aus Sicherheits-gründen nicht in den Saal gelassen werden. Sowohl die Debatte, als auch die Abstim-mung mussten daher verschoben werden und sollen demnächst in größeren Räumlich-keiten stattfinden. Wie nun bekannt wurde, ist die Alsterdorfer Sporthalle dafür vorge-sehen, weit weg von der Uhlenhorst. Wenn die SPD ernsthaft an der Meinung der Bürger interessiert ist, muss sie einen Tagungsort finden, der für die Uhlenhorster gut erreichbar ist. Alles andere wäre ein Skandal!

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