CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Grillzonen werden nicht mehr kontrolliert

 

Alster-Muell

Die Wiesen rund um die Alster und im Stadtpark sind bei vielen Hamburgern zum Grillen beliebt.Damit die Grünflächen jedoch nicht vermüllen, ist das Grillen nur in ausgewiesenen Grillzonen erlaubt, die spezielle Container zur Entsorgung der Einweggrills und der übrigen Müllmengen haben.
Wie bei den meisten Vorschriften ist es auch hier: Sie wirken nur, wenn sie kontrolliert werden. Der SPD-Senat hat die Kontrolle der Grillzonen nun jedoch eingestellt, da der Bezirkliche Ordnungsdienst, zu dessen Aufgaben die Kontrollgänge gehörten, abgeschafft wurde. Der Vermüllung wird dadurch leider Tür und Tor geöffnet.

Einkaufen in Barmbek ohne Parkplatz?

 

Parkplatz Globetrotter


 

Der Bahnhof in Barmbek wird modernisiert, die Parklätze reduziert. Zumindest wenn es nach SPD und FDP geht. Obwohl während des Bahnhofumbaus nur die Hälfte der Parkplätze zur Verfügung stehen werden, haben die Fraktionen die Nutzung des Bert-Kaempfert-Platzes als Ersatzfläche abgelehnt. Für die Geschäfte vor Ort bedeutet dies womöglich starke Umsatzeinbußen, da viele Kunden ohne Parkplätze auf andere Läden ausweichen werden.

 

Die ablehnende Haltung von SPD und FDP in dieser Sache ist unverständlich. Die Behauptung, auf dem Bert-Kaempfert-Platz fänden zu viele Veranstaltungen statt, lässt die CDU-Fraktion nun in einer Anfrage an das Bezirksamt prüfen und hofft, dass die Fläche doch noch für ausreichend Parkplätze nutzbar gemacht werden kann.

StadtRad-Stationen ausbauen statt ausbremsen

 

Stadtrad

Quelle: stadtradt.hamburg.de

Viele Hamburger und Touristen nutzen die roten StadtRäder, die bereits an vielen Knotenpunkten in der Stadt auszuleihen sind. Das unter dem CDU-geführten Senat eingeführte öffentliche Fahrrad-System ist ein voller Erfolg und ein weiterer Schritt auf dem Weg zur modernen Mobilität in der Großstadt.
Obwohl dieses System bei den Hamburgern so beliebt ist, plant der Senat unverständlicherweise keinen weiteren Ausbau der Ausleihstationen. Dabei war dies bereits beschlossene Sache. Es gibt sogar eine Liste der noch zu bauenden Stationen. Die CDU setzt sich deshalb dafür ein, dass bis 2016 weitere StadtRad-Stationen realisiert werden. Gerade an Bushaltestellen sowie U-und S-Bahnhöfen wäre eine noch bessere Vernetzung sinnvoll und könnte zu einer flexibleren Nutzung aller Verkehrsmittel beitragen. Denn je dichter das Netz ist, desto attraktiver wird der Umstieg aufs Rad. 

Diese neuen Stadradstationen stehen auf der Warteliste:

Eppendorfer Marktplatz
- Friedhof Ohlsdorf
- Fuhlsbüttler Straße / Quartier 21
- Groß Borstel (Köppenstraße oder Warnckesweg)
- HartzlohSeite: 2/2
- Hofweg / Uhlenhorster Weg
- Mühlenkamp
- Mundsburger Damm / Papenhuder Straße
- Museum der Arbeit
- Ohlsdorfer Straße / Linnering / Jahnkampfbahn
- S-Bahnhof Alte Wöhr
- S-Bahnhof Rübenkamp
- S-/U-Bahnhof Barmbek Nordseite / Fuhlsbüttler Straße
- S-/U-Bahnhof Ohlsdorf
- U-Bahnhof Alter Teichweg
- U-Bahnhof Habichtstraße
- U-Bahnhof Sengelmannstraße
- U-Bahnhof Sierichstraße
- U-Bahnhof Straßburger Straße
- Universitätsklinikum Eppendorf / Campus Lehre
- Weidestraße / Alstercity

Busbeschleunigung ohne messbaren Nutzen?


Seit über einem Jahr legt das SPD-Busbeschleunigungsprogramm die Stadt mit langwierigen Baustellen lahm. Viele fragen sich, ob die millionenschweren Maßnahmen letzten Endes überhaupt einen messbaren Nutzen haben. Nun wurde aus einer Bürgerschaftsdrucksache sogar bekannt, dass für die Strecke der Buslinie 6 noch nicht mal eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt wurde.

Dennoch sind die Planungen am Mühlenkamp und in der Langen Reihe kurz vor der Umsetzung, obwohl nach wie vor große Bedenken bei den Anwohnern bestehen. Auf Anordnung des SPD-Senats werden ganze Straßenzüge aufgerissen, ohne dass sicher ist, ob die Busse dadurch tatsächlich schneller ans Ziel gelangen. Schließlich liegen die Gründe für Verzögerungen hauptsächlich im Verkauf von Fahrkarten, der Ampeltechnik und dem illegalen Zweite-Reihe-Parken. Die geplanten Umbaumaßnahmen (Verkehrsinseln, Wegfall von Abbiegespuren, Parkplatzabbau etc.) ignorieren diese Tatsachen und werden auf das Tempo der Busse wohl kaum Einfluss haben.

Das Fiasko für Anwohner, Gewerbetreibende, Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger scheint kein Ende zu nehmen. Wichtige Verbindungsstraßen werden ebenso wegfallen wie ohnehin schon knappe Parkplätze. Das Busbeschleunigungsprogramm löst die Verkehrsprobleme in Hamburg nicht, es schafft neue! 

© CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord 2017