CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Politischer Frühling in der Zinnschmelze

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Dr. Andreas Schott im Gespräch mit André Trepoll, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion, sowie Eckhard Graage, Vorsitzender der Bezirksfraktion Wandsbek

Mit rund 100 Gästen startete die CDU-Bezirksfraktion am vergangenen Freitag im Rahmen einer Veranstaltung in der neu eröffneten Zinnschmelze in Barmbek in den politischen Frühling. Als besonderer Gast kam der neue Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bürgerschaft, André Trepoll, der in seiner Rede auf viele bedenkliche Punkte und noch bedenklichere Lücken im rot-grünen Koalitionsvertrag einging. So fehle z.B. jede substanzielle Aussage, wie man auf die steigenden Einbruchszahlen reagieren wolle. Stattdessen sollen Polizisten in Zukunft gekennzeichnet werden. Abschließend würdigte er das ehrenamtliche Engagement all derjenigen, die sich in den Stadtteilen für die Interessen der Hamburger einsetzen. Im Anschluss dankte Fraktionsvorsitzender Dr. Andreas Schott den Bezirksabgeordneten und zugewählten Bürgern ganz persönlich, die sich jahrelang im Rahmen der Bezirkspolitik engagierten. Durch ihre Arbeit in Ausschüssen und vor Ort sind sie ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Bürgern und Politik. 

 

 

 

Die unendliche Geschichte – Baustelle am Mühlenkamp

Baustelle-Mühlenkamp

 

Nicht genug damit, dass es im Vorfeld der Umbauten für das Busbeschleunigungsprogramm nur äußerst mangelhafte Bürgerbeteiligung gab – nun ist das Ergebnis auch noch mangelhaft. Die neugestaltete Haltestelle an der Gertigstraße wird schon dieses Jahr wieder zur Baustelle werden, weil die Bauausführung mangelhaft ist. Das stellten Gutachter erst kürzlich fest. Außerdem sind sich die Sachverständigen einig, dass die Verlegung der Haltestelle unzulässig war. Die Bürgerinitiative „Unser Mühlenkamp“ fordert auch aus diesem Grund – wie die CDU- den Stopp des Busbeschleunigungsprogramms. In Teilen gab der Senat sogar schon vor der Bürgerschaftswahl  zu, bei dem Projekt Fehler gemacht zu haben. Zukünftig sollen die Bürger daher besser beteiligt werden. Außerdem wurden einige Pläne überdacht, eine Mittelinsel am Mühlenkamp wird es wohl nicht geben. Die späte Einsicht ist dennoch ärgerlich, schließlich haben die bisherigen Bauarbeiten die Anwohner schon genug Nerven gekostet. 

Bäume sollen für Busse fallen

 

Borgweg

 

In einer dicht besiedelten Großstadt wie Hamburg sind Grünflächen und Bäume besonders wichtig. Gerade für viele Winterhuder und Barmbeker, aber auch für alle Hamburger, ist der Stadtpark eine Möglichkeit, schnell Erholung in der Natur zu finden. Auch rund um den Stadtpark wurden nach den Plänen des damaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher zahlreiche Bäume gepflanzt, die ein Gesamtkonzept bilden. Nun sollen mehrere dieser über 100 Jahre alten Eichen gefällt werden, die auf der Mittelinsel am  Borgweg stehen, um die Bushaltestelle dorthin zu verlegen. Für die Planungen im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms könnten außerdem bis zu 40 Parkplätze wegfallen. Die CDU lehnt diese Maßnahmen entschieden ab und fordert den Stopp der Planungen, damit die wunderschönen Eichen und die für das Quartier nötigen Stellplätze erhalten bleiben. In der Sitzung der Bezirksversammlung am 12. Januar wird darüber abgestimmt.

Rot-Grün stimmt gegen neue Bäume

 

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Unzählige große und alte Bäumen prägen das Stadtbild Hamburgs und sorgen als eine Art grüne Lunge für frische Luft. Leider müssen aus verschiedenen Gründen an einigen Stellen immer wieder Bäume gefällt werden. In den letzten beiden Jahren  waren es rund 400 Bäume, die der Motorsäge zum Opfer fielen. Als Ersatz für die gefällten Bäume wurden leider nicht annähernd so viele neu gepflanzt. Aus diesem Grund hatte die CDU im Umweltausschuss beantragt, bis Ende des Jahres zumindest 100 neue Bäume nachzupflanzen und in Zukunft jeden gefällten Baum an anderer Stelle zu ersetzen. Obwohl es für diesen Vorschlag auch starken Zuspruch von BUND und NABU gab, wurde er von Grünen und SPD abgelehnt. Vor allem von den Grünen, die eigentlich als Umweltpartei bekannt sind, ist diese Haltung nicht nachzuvollziehen.

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