CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Wie gut sind unsere Spielplätze

„Uns gefällt das hier auch nicht“, kommentiert ein Jugendlicher die Situation auf dem Spielplatz der historischen Tretrollerbahn auf dem Dulsberg, „das ist alles dreckig hier. Wir fühlen uns auch nicht wohl.“  Er spielt darauf an, dass der Unterstand mit Fäkalien verdreckt ist. Auch Müll liegt hier in den Ecken rum. Gekokelt wurde auch; davon zeugen die Wände, die schwarze Brandflächen zur Schau stellen. Graffitis sind überall auf dem vor einem Jahr sanierten Pavillon zu finden.

Die historische unter Denkmalschutzstehende Tretrollerbahn war erst im Sommer 2016 nach einer rund 100 000 Euro teuren Sanierungsmaßnahme wieder in Betrieb gegangen. Doch von den Maßnahmen ist nicht viel übrig. Der gesamte Spielplatz macht keinen guten Eindruck. „Hier sind hohe Beträge an Steuergeld verbaut worden. Wenn das jetzt verfällt ist das wenig nachhaltig“, sagt Martin Fischer, Bezirksabgeordneter in Barmbek-Nord. Dabei ist der Spielplatz im Grünzug zwischen den Straßen Dulsberg-Süd und Dulsberg-Nord eine von „Hamburg. Deine Perlen“, ein Aushängeschild aus dem Projekt für Integrierte Stadtentwicklung. Fischer: „Ich hoffe, dass nicht alle Hamburger Perlen nach der Grundinstandsetzung so aussehen, wie dieser Spielplatz.

Unser Ziel: Die CDU-Bezirksfraktion wird in den kommenden Monaten die Spielplätze im gesamten Hamburger Norden genauer anschauen und Missstände aufdecken. 

Endlich Rechtssicherheit auf dem Tarpenbekwanderweg

tarpenbek-mueller  tarpenbek-sperrung

Betreten auf eigene Gefahr. So steht es jetzt auf dem kleinen Hinweisschild an dem Tarpenbek-Wanderweg zwischen Suckweg und Essener Straße. Der ist nun wieder für die Öffentlichkeit nach einer langen Provinzposse freigegeben. „Besser als nichts, aber dennoch nicht genug“, findet Nizar Müller, Bezirksabgeordneter in Langenhorn.

Der Posse ist ein Sturz einer Radfahrerin 2015 vorangegangen, die daraufhin die Stadt verklagt hatte. Der Weg wurde gesperrt, ein dicker Reiterbalken aufgestellt. Doch weiterhin wurde er von Walkern, Bikern oder zum Gassigehen genutzt. Illegal.

„Wir hätten uns hier den Ausbau des Weges zu einem Naturpfad gewünscht“, merkt Müller an. Dafür will er sich auch weiterhin einsetzen. Dennoch wertet er die Aufstellung des kleinen Hinweisschildes als einen ersten Etappensieg – auch, wenn es von der Zusage bis zur Platzierung acht Monate durch die Bezirksverwaltung dauerte. 

Abgeholzter Ahorn: Bürgerbeteiligung sieht anders aus

 

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Die Empörung ist groß im Stadtteil Langenhorn. Der Ahorn, der kürzlich noch die Ecke zwischen den Straße Käkenkamp / Tückobsmoor auf dem Gelände des Discounters Aldi zierte, ist verschwunden. Abgeholzt. Ohne Vorankündigung. Und dass, obwohl er durch die Intervention des zuständigen Regionalausschusses erhalten werden sollte.  Bürgerbeteiligung sieht anders aus. "Was Rot-Grün in Langenhorn macht, ist einfach zu wenig. Es ist unverständlich, wie sie dies als Bürgerbeteiligung definieren. Die Menschen vor Ort fühlen sich schon lange nicht mehr ernst genommen", kritisiert CDU-Bezirksabgeordneter Nizar Müller. Die Fällung des Baums sei nur der letzte Schritt einer Reihe von Entscheidungen der Verwaltung und der rot-grünen Mehrheitsfraktion, bei denen stets gegen die Bedürfnisse der Anwohner entschieden wurde. "Der Gipfel wäre jetzt, wenn eine Werbepylone genau an die Stelle des abgeholzten Ahorns gestellt werden würde", sagt Müller weiter.

Habichtstraßen-Umbau: Desaströse Planungen, verschwundene Unterlagen

 

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Die Habichtsstraße ist mit gut 45 000 Fahrzeugen pro Tag eine der meistbefahrensten Straßen in Hamburg. Von März bis November 2018 soll sie nun komplett instandgesetzt und umgebaut werden. Dazu wird es zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. 20 Bäume werden gefällt, zwei Parkplätze verschwinden. 19 Bäume sollen ersatzweise gepflanzt werden.

Doch die Politik wurde weder über die umfangreichen Planungen des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) nicht im Vorwege informiert; noch hatten die Abgeordneten die Möglichkeit ihr Veto dazu vorzubringen. „Angeblich seien zweimal Unterlagen zu dem Planungsstand aus dem Bezirksamt Hamburg-Nord ‚weggekommen‘, die eigentlich uns vorab zur Verfügung gestellt hätten werden müssen“, kritisiert der Barmbeker CDU-Abgeordnete Martin Fischer. Der LSBG habe auch nicht aus seinen Fehlern bei der Sanierung der Fuhlsbüttler Straße und an der Papenhuder Straße gelernt, so Fischer weiter. Der Politiker moniert, dass beispielsweise eine Begrenzungsmauer der Köster-Stiftung nicht um einen Meter versetzt werden könne, da diese denkmalgeschützt sei; dies aber für eine verbesserte Planung des viel zu schmalen Rad- und Fußgängerweges geführt hätte.

Fischer: „Wir fordern einen sofortigen Stopp dieser desaströsen Planungen und werden diese auf keinen Fall mittragen.“

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