CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Stellungnahme Gertigstraße

Die CDU-Fraktion Hamburg-Nord gibt zu dem geplanten Umbau der Gertigstraße im Rahmen der Veloroute 13 folgende Stellungnahme ab:

Nach der aktuellen Planung des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ist geplant, die Gertigstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln.

Diese Planungsvariante ist nach Auffassung der CDU-Fraktion nur dann zustimmungsfähig, wenn nachfolgende Bedingungen eingehalten werden:

  1. 1.Obwohl die Planungs-Variante als Tempo-30-Straße ebenfalls sinnvoll erscheint, bleibt die Gertigstraße bei einer Fahrradstraße im Gegensatz zur Tempo-30-Zone als Vorfahrtsstraße erhalten. Bei Einrichtung einer Fahrradstraße ist jedoch eine Freigabe für den allgemeinen Fahrzeugverkehr unabdingbar („Kfz frei“-Beschilderung). Sollte, wie von den Grünen gefordert, eine „Anlieger frei“-Beschilderung installiert werden, so hätte dieses verheerende Auswirkungen auf die Geschäftsinhaber und Gewerbetreibenden vor Ort sowie eine Verdrängung des Verkehrs in benachbarte Wohnstraßen zur Folge.
  1. Bei der Umsetzung der Maßnahmen muss die Baustellenkoordination höchste Priorität zum Schutz der Gewerbetreibenden haben. Die Bauzeit muss so kurz wie möglich gehalten werden.

3.   Der Schulwegsicherung muss höchste Priorität eingeräumt werden. Der Zebrastreifen zur Forsmannstraße muss daher unbedingt erhalten bleiben.

  1. 4.Beim Umbau bzw. Rückbau der Fahrradwege, sollte außerdem darauf geachtet werden, dass alle Gehwege ordentlich hergestellt werden. Diese sind aktuell in einem sehr schlechten Zustand und bergen eine Gefahr für Fußgänger und mobilitätseingeschränkte Verkehrsteilnehmer.
  2. 5.Zu prüfen ist des Weiteren, ob das Wohngebiet zwischen Gertigstraße und Semperstraße in eine Tempo-30-Zone umgewandelt werden kann. Dadurch könnte die Lebensqualität des gesamten Wohnquartiers aufgewertet und einem möglichen Ausweichverkehr aus der Gertigstraße entgegengewirkt werden.

 

 

Dr. Andreas Schott                                                  Philipp Kroll
Fraktionsvorsitzender                                              Christopher Sauer

Ein wichtiger Schritt in die Zukunft

 

Stadtteil-Tag-7 Stadtteil-Tag-Bearbeitet-180 Stadtteil-Tag-5

 

In Groß Borstel wird derzeit das viertgrößte städtische Bauprojekt realisiert. Im „Tarpenbeker Ufer“ sollen zukünftig mehr als 2000 Menschen leben, und dass in den unterschiedlichsten Wohnformen. Eine davon wurde extra für Menschen nach einem Schlaganfall konzipiert. Das ist einmalig in der Hansestadt. „Wir bauen hier ein familiengerechtes Quartier“, sagt Bauleiter Benjamin Hinsch von der Otto Wulff Projektentwicklung und zeigte im Rahmen des Stadtteil-Besuchs mit unserem Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß und unserem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schott die Baufelder. 

 

Aber nicht nur Menschen mit Assistenzbedarf finden hier ein neues Zuhause, auch Alleinerziehende und Auszubildende sollen neben der klassischen Familie in dem neuen Quartier wohnen. Die Größen der Wohnungen variieren daher von 41,6 bis 163 Quadratmeter. Neben den Wohnungen entsteht ein barrierefreies Areal samt einer Kindertagesstätte und Park. Das Bauprojekt startete 2015; nun sin die ersten Wohnungen bezugsfertig. Andreas Schott: „Für Groß Borstel, dass viele Jahre mit sinkenden Einwohnerzahlen zu kämpfen hatte, ist das neue Baugebiet ein guter Schritt in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag für den Kampf gegen die Wohnungsnot in Hamburg.“

 

Christoph Ploß besuchte gemeinsam mit Andreas Schott und Regionalausschuss-Mitglied Gisela Busold beim Stadtteil-Tag verschiedene Einrichtungen in Groß Borstel. Darunter die Moderne Schule Hamburg, die pädagogisch betreute Wohngruppe für minderjährige Geflüchtete sowie den Sportverein Groß Borstel 1908. 

 

Den Abschluss des Intensiv-Tages bildete der Bürgerdialog in der Vereinsgaststätte. 

Mehr Züge und ein S-Bahn-Kombiticket zum Hamburg Airport

Airport-S-Bahn-1-FB  Airport-S-Bahn-3-FB  Airport-S-Bahn-5-FB

Den öffentlichen Nachverkehr fördern und gleichzeitig den Parkdruck aus den Quartieren rund um den Hamburg Airport Helmut Schmidt nehmen – das geht, wenn man Flugtickets mit einer kostenlosen Fahrkarte für das Hamburger S- und U-Bahnnetz kombiniert. So haben noch mehr Reisende die Möglichkeit, kostengünstig zum Hamburger Flughafen nach Fuhlsbüttel zu kommen.

Damit dies realisiert werden kann, hat die CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord einen entsprechenden Antrag in die kommende Bezirksversammlung, am Donnerstag, 17. Mai, 18 Uhr, Robert-Koch-Straße 17, Hamburg, eingebracht. Zudem begrüßt die CDU-Fraktion die Einrichtung einer eigenständigen Flughafen-S-Bahnlinie mit sechs Wagen (Vollzügen) und fordert den Senat auf, sich bei der S-Bahn Hamburg GmbH sowie beim Hamburger Verkehrsverbund dafür einzusetzen, dies bereits zum Fahrplanwechsel 2018/2019 umzusetzen. „Schon jetzt übersteigen die Fahrgastzahlen die damals geplanten weit und wir sollten dafür sorgen, dass noch mehr Menschen die Öffentlichen Verkehrsmittel zum Flughafen nutzen. Sei es zur Arbeit oder als Fluggast.", sagt Philipp Kroll, Mitglied im Ausschuss Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz.

 

Rot-Grüner Schlag gegen Autofahrer: 100 Parkplätze an der Martinistraße weg!

Martini-4-FB  Martini-Flyer-Aktuelles-Homepage 002

Verhindern Sie mit uns den Rot-Grünen Kahlschlag: Mit einer Flyer-Aktion informiert die CDU-Bezirksfraktion noch bis zum kommenden Wochenende über den möglichen Wegfall von rund 100 Parkplätzen an der Martinistraße im Rahmen des Konzeptes „Förderung des Radverkehrs“. Der Hintergrund: Durch die Einrichtung von Fahrradstreifen sollen hier100 Pkw-Stellplätze - über die Hälfte davon zwischen Fricke- und Curschmannstraße - durch Umbaumaßnahmen wegfallen.  

In der kommenden Sitzung des Regionalausschusses, am Montag, 16. April, um 18 Uhr, im großen Sitzungssaal des Bezirksamtes, Robert-Koch-Straße 17, Hamburg soll die Maßnahme nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Schon jetzt kündigt die CDU-Fraktion Widerstand gegen diese Planungen an; lädt daher die Anwohner und Betroffenen ein zur Ausschusssitzung zu kommen, um sich vor Ort zu informieren.

 „Zunehmend werden Parkplätze im Stadtteil Eppendorf vernichtet“, stellt Ekkehart Wersich, Sprecher im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude, nüchtern fest, räumt gleichzeitig ein, dass manche Maßnahmen im Stadtteil durchaus nachvollziehbar seien, weil beispielsweise Fußgänger sich nicht mehr auf Gehwegen bewegen können.

Wersich weiter: „Was wir mit der Fahrradoffensive von Rot-Grün jetzt in unserem Stadtteil erleben ist völlig inakzeptabel.“ Die Parkmöglichkeiten an der Martinistraße sollen zugunsten des Radverkehrs verschwinden – ein Schlag ins Gesicht der Eppendorfer, für die diese Parkplätze nachts häufig eine letzte Chance sind ihr Fahrzeug regelkonform abzustellen.

© CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord 2019